Dramatisches Bild an der Unfallstelle

Reportage vom A4-Unglück: Die Verletzten riefen um Hilfe

Kirchheim. Als die ersten Rettungskräfte an der Einsatzstelle eintrafen, bot sich ihnen ein dramatisches Bild. Verletzte, Tote, Chaos. Eine Reportage vom Busunglück auf der A4.

„Der Bus war stark demoliert, viele Personen sind aus dem Bus herausgeschleudert worden. Die Verletzten, die bei Bewusstsein waren, haben sich lautstark bemerkbar gemacht“, berichtete Kreisbrandinspektorin Tanja Dittmar den Kamerateams an der Unfallstelle.

Für die Retter waren die Bedingungen alles andere als ideal: Der Bus war an dem schneebedeckten Abhang von einigen Bäumen gebremst worden. Mit Leitern und Seilen bahnten sich die Feuerwehrleute einen Weg zu den Verletzten und unterstützten den Rettungsdienst bei der Versorgung der Fahrgäste. Die Katastrophenschutz-Einheiten des Roten Kreuzes und des Maltheser Hilfsdienstes waren aus dem weiteren Umkreis alarmiert worden.

Schwerer Busunfall auf der A4

Wegen der geschlossenen Schneedecke war die Anfahrt für die Retter teils mit Hindernissen verbunden. Auf der Autobahn staute sich der Verkehr, über Warnmeldungen im Rundfunk wurden die Wartenden im Stau aufgerufen, eine Rettungsgasse freizuhalten. Einsatzfahrzeuge, die aus Richtung Asbach anrückten, hatten mit der schneeglatten Fahrbahn des Wirtschaftsweges zu kämpfen.

Später liegen Leichen abgedeckt neben dem Bus. Nach Stunden sind die Verletzten in die Krankenhäuser gebracht, für die Leichtverletzten, darunter auch der Unglücksfahrer des Autos, wird am Ort des Unglücks ein Platz eingerichtet. Die Polizei sichert Spuren.

Als gegen Abend ein Kran in Stellung gebracht wird, um den demolierten Bus auf die Autobahn zu ziehen, läuft der Verkehr bereits auf einem Fahrstreifen an der Unfallstelle vorbei.

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