Kirchner Solar und EAM gehen Exklusivpartnerschaft ein

Freut sich über die Exklusivpartnerschaft mit EAM: Lars Kirchner, Inhaber der Kirchner Solar Group, steht am Heinebacher Firmensitz auf einer Terrassenüberdachung aus durchsichtigen Fotovoltaikmodulen. Das Unternehmen ist dabei, sein Angebot an Solartechnik auszuweiten. So eröffnet Kirchner auch eine LED-Ausstellung mit über 200 verschiedenen Leuchtmitteln für Lampen aller Art. Foto: Janz

Heinebach. Nach wirtschaftlich schwierigen Jahren scheint es für die Kirchner Solar Group (KSG) langsam bergauf zu gehen.

Die Zahl der Mitarbeiter hat sich auf niedrigem Niveau stabilisiert, und nun ist das Heinebacher Solarunternehmen eine exklusive Partnerschaft mit dem Energieversorger EAM eingegangen.

Das Kasseler Unternehmen versorgt über seine Leitungen 1,5 Millionen Menschen in der Region mit Energie. Und wenn einer davon mit EAM über eine mögliche Fotovoltaikanlage spricht, verweist der Energieversorger den Kunden direkt an Kirchner. „Wir erschließen uns dadurch einen neuen Markt und werden mit der EAM noch schlagkräftiger“, schwärmt KSG-Inhaber Lars Kirchner. Umgekehrt werde auch der Solartechnikhersteller bei seinen Kunden für die EAM werben, die selbst den Stromvertrieb noch ausbauen will.

Vier Prozent Rabatt

Der Vorteil: EAM-Kunden erhalten bei Kirchner pauschal vier Prozent Rabatt auf alle Produkte, von der LED-Birne aus dem Shop über den Servicevertrag für vorhandene Solarmodule oder komplette Fotovoltaikanlagen mit Speicher bis hin zum Wintergarten mit durchsichtigem Fotovoltaikdach - eines von mehreren neuen Produkten, mit denen Kirchner sein Angebot ausweitet.

EAM gelte als verlässlicher Partner, sagt Kirchner, dem Service genauso wichtig sei wie der Kirchner Solar Group: „Wir erhoffen uns beidseitig viele Synergieeffekte“ - und das gelte nicht nur für die Kundenwerbung.

Die Serviceorientierung hat womöglich zum Überleben des Heinebacher Unternehmens während der Krise der Solarbranche beigetragen. Während andere Firmen vor allem auf den Verkauf von Fotovoltaikanlagen gesetzt hat, war Kirchner immer auch bemüht, die Anlagen langfristig zu betreuen und zu warten. Das zahlt sich inzwischen aus, sagt Kirchner, der vermehrt auch bei Kunden den Service für Fotovoltaikanlagen anderer Firmen übernimmt.

Die sind womöglich schon nicht mehr am Markt. Kirchner hingegen ist übrig geblieben, wenn auch deutlich kleiner als zuvor. Von den einst 200 Mitarbeitern sind in Heinebach inzwischen noch 52 übrig. Weltweit hat die Gruppe etwa 200 Angestellte, vor allem in Ostafrika.

Die strategische Partnerschaft mit EAM ist auch Anlass für ein Sommerfest, das die Kirchner Solar Group am kommenden Sonntag, 6. September, am Firmensitz in Heinebach feiert.

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