Jakob-Grimm-Schule: Förderstufengebäude wird ab Februar saniert

17 Klassen ziehen aus

Das Gebäude an der Bernhard-Faust-Straße (Foto) ist ab Februar eine Baustelle: 440 Schüler müssen auf andere Standorte, unter anderem in die benachbarten Schulen, ausweichen. Foto: Schankweiler-Ziermann

Rotenburg. Die Schüler in Rotenburg werden ab Februar enger zusammenrücken: Dann nämlich beginnt die Sanierung des Förderstufengebäudes, und die fünften und sechsten Klassen der Jakob-Grimm-Schule (JGS) werden auf benachbarte Schulgebäude, den Standort an der Braacher Straße sowie Räume der Volkshochschule verteilt.

Zurzeit besuchen nach Angaben von Schulleiter Friedhelm Großkurth etwa 440 Schüler in 17 Klassen den Standort an der Bernhard-Faust-Straße. „Wir machen keine Abstriche im pädagogischen Angebot“, betont der Schulleiter mit Blick auf die Zeit nach dem Auszug aus dem Gebäude. Der Unterricht werde ungeschmälert erteilt. Die Betreuungsangebote von Montag bis Donnerstag finden dann in der Heinrich-Auel-Schule statt, dort gibt es dann auch das Mittagessen.

Sehr gut vorbereitet

Sabine Eberlein, Leiterin des Förderstufenstandorts, macht Schülern, Eltern und Lehrkräften Mut. Man sehe der Bauphase gelassen entgegen, weil „wir das sehr gut vorbereiten“. So spiele man beispielsweise die Tagesabläufe für Schüler und Lehrkräfte durch, stehe in engem Kontakt zu den beteiligten Schulen. Ab Februar werde es einen neuen Stundenplan geben, kündigte Eberlein an. Das Kollegium freue sich schon auf das neue Gebäude, an dessen Planung man intensiv beteiligt sei. Unterricht könne hier neu gestaltet werden, mehr offene Lernformen seien möglich.

Während der Umbauphase will die Schule aus der Not eine Tugend machen: Trotz Umbau geöffnet - so lautet im nächsten Jahr das Jahresrahmenthema. Der Umbau selbst und das Bewältigen aller damit verbundenen Schwierigkeiten wird Schwerpunkt des Jahres. Wobei sich der Umbau nicht nur auf die Bauarbeiten bezieht, sondern auch auf den Wandel der Schule zum Lebensraum für Kinder und Jugendliche, der sich im neuen Gebäude ausdrücken wird.

Ab Mitte Februar soll laut Michael Adam vom Büro des Landrats gebaut werden. Rund fünf Millionen Euro wird die Sanierung kosten, teilte Adam weiter mit.

Der Umzug wird Anfang Februar stattfinden. Im Sommer 2011 zum Schuljahresbeginn soll das neue Gebäude laut Planung wieder bezugsfertig sein. Es wird komplett entkernt, nur das Tragwerk und die Treppenhauskerne bleiben stehen. SO SEHEN DIE PLÄNE AUS

Von Gudrun Schankweiler-Ziermann

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