Kita und Familienzentrum

Kleines Kinderparadies in Rotenburg ist fast fertig

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Höhen und Tiefen, verschiedenen Beläge, Wasserlauf und Beerengarten: Das Spielgelände ist abwechslungsreich gestaltet.

Nur noch wenige Wochen dauert es, dann können die Jungen und Mädchen der Rotenburger Kindertagesstätte an der Egerländer Straße umziehen.

Rotenburg –  Die neue Kita und das Familienzentrum an der Weidenberggasse sind fast fertig. Ein Rundgang mit Petra Rang, der künftigen Leiterin des Familienzentrums und Koordinatorin der städtischen Kindertagesstätten, und Fachdienstleiter Thorsten de Weerd.

Eingangsbereiche

Der neue Haupteingang zur Kindertagesstätte ist der alte zum Finanzamt. Eltern und Kinder gehen über die Treppe an der Weidenberggasse hinein. Bis 9 Uhr ist die Tür geöffnet, dann wird sie geschlossen und man bekommt durch Klingeln Einlass. Der Eingang ist videoüberwacht. Der Eingang zum Familienzentrum ist – wie auch der Fahrstuhl – seitlich über die Straße Hinter dem Finanzamt zu erreichen. Dort sind auch die Parkplätze. Die Kita-Kinder werden an einer Art Rezeption in Empfang genommen, dort können die Eltern auch mitteilen, ob etwas Besonderes anliegt, oder wer das Kind abholen wird.

Fünf Themenräume

Einfache Gruppenräume gibt es nicht, sondern fünf Themenbereiche, die sich über zwei Stockwerke erstrecken: Einen Bau- und Forscherraum, ein Atelier zum Malen und Basteln, einen Musikraum, eine Bibliothek und einen Rollenspielraum, wo Kinder eben klassisch „Vater, Mutter, Kind“ oder Ähnliches spielen können. Hinzu kommen die Entspannungsoase, wo die Kinder auch mittags schlafen können (25 Matratzen) und der große Bewegungsraum, der als Multifunktionsraum auch für Feste oder als Essensraum genutzt werden kann. Die Themenräume sind etwa 60 Quadratmeter groß, jeder hat einen anderen Belag in kräftigen Farben. In Wandschränken lagern die Materialien, es gibt keinen „gammeligen Materialraum“ mehr, wie Petra Rang sagt.

Im Keller befindet sich zudem eine Werkstatt, die auch über das Familienzentrum genutzt werden kann. Diese Werkstatt gab es bereits in der alten Kita.

Das Familienzentrum

Im oberen Geschoss sind die Räume des Familienzentrums sowie eine Teeküche mit Sozialraum des fast 30-köpfigen Kita-Personals.

Ein großzügiger Mehrzweckraum ist teilbar, hinzu kommen Besprechungszimmer und drei Beratungsbüros. Das Zentrum soll im Angebot bedarfsgerecht angepasst werden. Fest steht schon, dass Elke Suck-Iffland mit ihrer Musikschule dort unterrichten wird, außerdem wird es ein Tai-Chi-Angebot für die mittlere und ein Gymnastikangebot für die ältere Generation geben. In Kooperation mit der örtlichen Hebammenpraxis soll es auch Themenabende geben, etwa zur Sauberkeitserziehung.

Das Außengelände

Höhen und Tiefen, verschiedene Bodenbeläge, Klettergeräte und Schaukeln, ein Wasserzulauf mit Matschplatz, eine Grünfläche für Ballspiele, ein Haselnusshain für Verstecke und ein Beerengarten für Naschkatzen – das alles gibt es auf dem großen Spielgelände. Und noch viel mehr: Eine Strecke für Bobby-Car-Rennen, Mauern zum Balancieren, ein Naturtelefon – die Beschäftigungsmöglichkeiten sind vielfältig und wurden mit Erzieherinnen und dem Kinderparlament der Kita abgesprochen.

Damit der Schmutz draußen bleibt, gehen die Kinder durch den Keller nach drinnen und wechseln dort Kleidung und Schuhe.

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