Klufmöller fordert Verhandlungen ohne Zeitdruck

HKZ ist weiter zu Gesprächen über Klinikfusion bereit

Wollte das Klinikum Bad Hersfeld kaufen: der Vorsitzende des HKZ-Aufsichtsrats, Peter Klufmöller. Foto: Janz

Rotenburg. Nach der Ablehnung des Übernahmeangebots für das Klinikum Bad Hersfeld ist das Herz- und Kreislaufzentrum Rotenburg (HKZ) weiter zu Fusionsverhandlungen bereit. Die Gespräche über eine Zusammenführung der drei Kliniken im Landkreis sollen fortgesetzt werden.

Das sagte der HKZ-Aufsichtsratschef Peter Klufmöller auf Anfrage unserer Zeitung. Er bedauere die Entscheidung, das Kaufangebot nicht näher zu prüfen. Der Kreistag hatte am Montag einstimmig beschlossen, die Offerte auszuschlagen und das Klinikum in öffentlicher Hand zu behalten. „Wir hätten uns gewünscht, dass sich die Verantwortlichen des Klinikums vor einer solchen Entscheidung über die Aspekte des Angebots mit uns austauschen“, sagte Klufmöller. Für das HKZ wäre neben einer vollständigen Übernahme auch eine Beteiligung oder die Übernahme von Teilen des Klinikums denkbar gewesen.

„Wir stehen weiterhin für Kooperationsgespräche zur Verfügung, allerdings nicht mit irgendwelchen Terminvorgaben oder vorgefertigten Vereinbarungen“, sagte Klufmöller. Der Kreistag hat beschlossen, dass die kreisinternen Fusionsgespräche in einem nicht näher bestimmten „annehmbaren Zeitrahmen“ abgeschlossen werden sollen. Danach soll wieder mit den Kliniken Fulda und Alsfeld verhandelt werden. (mcj)

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