Stadtfeuerwehrtag in Blankenheim: Bebra hat einen neuen Stadtbrandinspektor

Koch folgt auf Stöber

Auf einen Blick: die geehrten und ausgezeichneten Feuerwehrkameraden in der gemeinsamen Jahreshauptversammlung der Freiwilligen Feuerwehren der Stadt Bebra in Blankenheim mit den Gästen und Vorstandsmitgliedern. Fotos: Vöckel

Blankenheim. Die Stadt Bebra bekommt einen neuen Stadtbrandinspektor: Manuel Koch von der Freiwilligen Feuerwehr Asmushausen. Der Mitarbeiter in der zentralen Leitstelle des Kreises im Landratsamt Bad Hersfeld wurde beim Stadtfeuerwehrtag in Blankenheim in geheimer Abstimmung in die Spitzenposition gerufen. Das war beim Auftakt in der gemeinsamen Jahreshauptversammlung der Einsatzkräfte aller Feuerwehren der Stadt.

Der 34-jährige Koch wird Nachfolger von Holger Stöber, der sich nach zehn Jahren im Amt des Stadtbrandinspektors nicht wieder zur Wahl stellte. „Holger Stöber hat sich um unsere Stadt verdient gemacht“, würdigte der Erste Stadtrat Albert Fernau das Engagement und die Leistungen der bisherigen Führungskraft der Bebraer Feuerwehren. Stöber sei fachlich qualifiziert. Er habe stets unparteiisch sein Amt wahrgenommen, obwohl er sich politisch als Mitglied einer Fraktion in der Stadtverordnetenversammlung betätigt. Fernau: „Ich kann mir keinen besseren Anwalt für unsere Feuerwehren vorstellen.“

Zum ersten Stellvertreter des neuen Stadtbrandinspektors wurde der bisherige zweite Mann im Führungstrio berufen: Thomas Schmidt von der Freiwilligen Feuerwehr Bebra. Sein Aufstieg war eine einmütige Berufung in offener Abstimmung.

Zeitlich sehr aufwendig war dagegen die Wahl des zweiten Stellvertreters: Frank Henning, der Mitglied in den Freiwilligen Feuerwehren in Asmushausen und Bebra ist. Obwohl der Pharmakant der einzige Kandidat war, wurde geheime Abstimmung gefordert, die aber eindeutig für den Bewerber ausfiel.

Nicht wieder zur Wahl hatte sich der bisherige erste stellvertretende Stadtbrandinspektor Volker Stein aus gesundheitlichen Gründen gestellt.

Das hohe Lied des Ehrenamts wollte der Erste Stadtrat Albert Fernau als Vertreter des Bürgermeisters in der Jahreshauptversammlung nicht singen. Das sei schon zu oft geschehen, und nicht selten seien falsche Töne dabei herausgekommen.

Problemlose Umstellung

Problemlos sei bei den Feuerwehren in der Stadt Bebra auf das Langzeitprojekt Digitalfunk umgestellt worden. In Bebra sei das sogar schneller gegangen als insgesamt im Land Hessen. Zur Haushaltskonsolidierung habe die Stadtverordnetenversammlung eine Arbeitsgruppe Feuerwehren eingesetzt, berichtete Fernau. Ohne deren Abschlussbericht vorzugreifen, könne er aber schon jetzt sagen: Ein großes Einsparpotenzial werde es bei den Feuerwehren nicht geben.

Im Ausblick verwies der Erste Stadtrat auf zwei Beschlüsse des Magistrats: Neue Einsatzfahrzeuge für die Feuerwehren in Asmushausen und Lüdersdorf sollen im Jahr 2017 angeschafft werden. Bedingung dafür sei aber das Fortsetzen der derzeitigen Förderung.

Höchste Achtung für die Leistung der Feuerwehren hat der Kreisbeigeordnete Jörg Meckbach. Es sei schon beeindruckend, was die Feuerwehrleute in ihrer Freizeit und bei den Einsätzen tun. Die Arbeit der Bebraer Feuerwehren würdigten ferner Kreisbrandinspektorin Tanja Dittmar und Kreisverbandsvorsitzender Thomas Specht.

Von Herbert Vöckel

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