Kommentar zum Fehlen des Ex-Abgeordneten Paulus: Die Bürger geht es an

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HNA-Redakteur Marcus Janz

Der hessische Ex-Landtagsabgeordnete Jochen Paulus hat 2013 die meiste Zeit im Parlament gefehlt. Er selbst sieht keinen Grund, sich dafür zu rechtfertigen. HNA-Redakteur Marcus Janz ist da anderer Meinung. Ein Kommentar. 

Fast acht Monate hat Jochen Paulus im Landtag gefehlt. Für das Geld, das ihm die Bürger in dieser Zeit zahlten, hat er augenscheinlich nichts geleistet. Da muss die Frage nach dem Warum gestattet sein. Doch Paulus sagt, das geht niemanden etwas an.

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Die Steuerzahler geht es aber sehr wohl etwas an, wenn einer ihrer Parlamentarier nichteinmal die Mindestanforderung erfüllt, im Parlament zu erscheinen. Aufrichtig wäre es gewesen, Paulus hätte sein Mandat im Sommer zurückgegeben. Schon da hätte er für sechs Monate ein luxuriöses Übergangsgeld erhalten und als Rechtsanwalt wieder Fuß fassen können.

Einiges an Paulus’ Jahr 2013 ist bemerkenswert: Sein Bandscheibenleiden vergeht, gerade als die AfD ihm scheinbar eine neue Chance bietet, und „private Gründe“ halten ihn just ab dem Zeitpunkt vom Landtag fern, als er dort ohnehin keine Zukunft mehr hat. Solange Paulus für all das keine plausible Begründung liefert, ist es kein Wunder, wenn er für einen Egoisten gehalten wird, der den Bürgern nur noch auf der Tasche lag, als sein politisches Ende besiegelt war.

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