Konfettidusche und Gesang

Sanierte Festhalle in Friedewald wurde mit Tag der offenen Tür eröffnet

Alt und neu: Hell und geräumig mit großflächigen Fenstern und effektvoller Beleuchtungsanlage präsentiert sich die sanierte Festhalle in Friedewald. Geblieben sind der Parkettfußboden sowie die mit Säulen gestützten Seitenflügel. Bei der Einweihungsfeier gab es dafür allgemeine Zustimmung vom Publikum.
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Alt und neu: Hell und geräumig mit großflächigen Fenstern und effektvoller Beleuchtungsanlage präsentiert sich die sanierte Festhalle in Friedewald. Geblieben sind der Parkettfußboden sowie die mit Säulen gestützten Seitenflügel. Bei der Einweihungsfeier gab es dafür allgemeine Zustimmung vom Publikum.

Mit einem Tag der offenen Tür ist die sanierte Festhalle in Friedewald offiziell eröffnet worden.

Friedewald – Als gute Stube für Friedewald bewertete Bürgermeister Dirk Noll die sanierte Festhalle anlässlich deren offizieller Einweihung am Sonntag. Dementsprechend sei sie auch eine Herzensangelegenheit der Ortsbevölkerung, begründete er zudem den langen Verfahrensablauf vor und während der Bauphase (die HZ berichtete mehrfach). In der Summe jedoch befand der Bürgermeister die 2,8 Millionen Euro Baukosten als gute Investition in die Zukunft – verbunden mit der Hoffnung, dass die Halle nun immer gut genutzt werde.

Unterdessen bezeichnete es Architekt Albert Hess als Spagat, mit den Umbaumaßnahmen bei teilweiser Erhaltung der alten Bausubstanz Ansprüchen an ein modernes Multifunktionsgebäude gerecht zu werden. Im Detail wies er einerseits auf die Erhaltung des alten Parkettbodens hin, schilderte aber auch die Probleme mit der aufwendigen Lüftungsanlage unter dem Dach. Am Baukörper selbst seien nahezu ausschließlich die ökologischen Baustoffe Tonziegel, Glas und Holz verwendet worden. Überdies erwähnte Hess in seinen Ausführungen lobend die konstruktive Zusammenarbeit mit dem Gemeindevorstand sowie den Vorschlag des Bürgermeisters, den Eingangsbereich auf die andere Seite zu verlegen.

Mit der Schlüsselübergabe an Bürgermeister Dirk Noll (rechts) symbolisierte Architekt Albert Hess den Abschluss des Umbauprojekts.

Der SPD-Bundestagsabgeordnete Michael Roth verband sein Lob über den gelungenen Umbau mit der Hoffnung auf baldige gemeinsame Veranstaltungen und warb deshalb fürs flächendeckende Impfen gegen das Coronavirus. Friedewalds Ortsvorsteherin Christel Stumpf überreichte traditionell Brot und Salz an den Bürgermeister und freut sich schon auf die nächste Veranstaltung, während SPD-Ortsvorsitzende Dietmar Thoms darum bat, fürs alte Wappenbild aus der inzwischen abgerissenen Bürgerstube einen angemessenen Platz zu finden. Pfarrerin Julia Kaiser formulierte ihre Begrüßung in einem Gebet, sorgte aber auch für einen heiteren Moment, indem sie Architekt Hess sowie Bürgermeister Noll mit einer Konfettidusche überzog.

Weitere Grußworte sprachen der SPD-Landtagsabgeordnete Torsten Warnecke sowie die Erste Kreisbeigeordnete Elke Künholz. Den offiziellen Teil der Einweihungsfeier beschloss dann Gesangssolistin Tatjana Bauer mit dem Volkslied „Ein schöner Tag“. (Hans-Heinrich Hartmann)

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