1,6 Prozent mehr Übernachtungen

Kreis Hersfeld-Rotenburg in Nordhessen beim Tourismus spitze

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Mit einem Plus von 1,6 Prozent bei den Übernachtungszahlen schneidet der Kreis Hersfeld-Rotenburg besser ab als alle anderen nordhessischen Landkreise und die Stadt Kassel.

Das zeigt die gerade veröffentlichte Tourismusstatistik für 2018.

Insgesamt 1.156.969 Übernachtungen von 383.617 Gästen hat das Statistische Landesamt in Wiesbaden für 101 Beherbergungsbetriebe in Waldhessen zusammengezählt. Das ergibt eine durchschnittliche Aufenthaltsdauer von drei Tagen.

Spitzenreiter ist dabei die Stadt Rotenburg mit 365.018 Übernachtungen, die gegenüber 2017 einen Zuwachs von 4,7 Prozent bedeuten. Dahinter folgt Bad Hersfeld mit 345.976 Übernachtungen, was dem Vorjahresniveau entspricht.

Mächtig zugelegt hat mit 93.427 Übernachtungen die Autobahngemeinde Kirchheim, die ein Plus von 15,1 Prozent verzeichnet. Fünfstellige Zahlen weisen außerdem Bebra (69.286, plus 5,8 Prozent), Wildeck (42.604, minus 7,7 %), Nentershausen (37.799, + 8 %), Neuenstein (27.723, + 4,4 %) und Schenklengsfeld (16.745, - 10,6 %) auf.

Nur im Gesamtergebnis enthalten, aber nicht einzeln ausgewiesen sind die Ergebnisse für an sich tourismusstarke Gemeinden wie beispielsweise Friedewald, Ronshausen und Hohenroda. Auch das benachbarte Oberaula fehlt. Wegen der geringen Zahl der relevanten Betriebe wären hier Rückschlüsse auf einzelne Geschäfte möglich.

Hessenweit hat das Geschäft mit dem Fremdenverkehr um 1,9 Prozent auf 34.740.683 Übernachtungen zugelegt. Die Nachbarkreise Schwalm-Eder (- 3,6 Prozent) und Werra-Meißner (- 2,7 %) konnten vom Wachstum jedoch nicht profitieren. Im Jahr nach der documenta brachen auch in Stadt (- 9,7 %) und Kreis Kassel (- 6,3 %) die Übernachtungszahlen ein. (ks)

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