Offizielle Einweihung am 13. Mai

Bald fertig: Der Mehrgenerationenplatz in Asmushausen

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Mehrgenerationenplatz: Rechts die Raiffeisenstraße, an deren Seite der Holzbach bisher floss.

Asmushausen. Bis zum Mai soll der neue Mehrgenerationenplatz in Asmushausen fertig sein. Am Samstag, 13. Mai, soll die Eröffnung gefeiert werden.

Seit dieser Woche fährt auch der Bus die Haltestelle mit dem neuen ortstypischen Wartehäuschen aus Fachwerk wieder an. Der Wendeplatz für die Busse am Ortseingang wird in diesen Tagen von vier Mitarbeitern der Firma Herrmann zurückgebaut, die Wiese an Klaus Kersten zurückgegeben.

Ortseingang: Der Wendehammer für die Busse wird zurückgebaut. Das Foto zeigt Polier Gerhard Wanker von der Firma Herrmann beim Einpflanzen eines Rotdorns.

Danach werden auch Baumaterial und Maschinen auf dem neuen Mehrgenerationenplatz abgeräumt, erläuterten Ortsvorsteher Richard Berge und Herrmann-Polier Gerhard Wanker. Dort befindet sich einer der drei neuen Bauplätze, die im Zuge der innerörtlichen Flurbereinigung entstanden sind. Er wird noch begrünt, bis ein Bauinteressent gefunden ist.

Beim neuen Bushäuschen hinter der Linde links fehlen noch die Scheiben und Sitzbänke. Rechts das Haus Claus, für das noch ein Liebhaber gesucht wird.

„Der Platz ist so schön geworden“, ist der Ortsvorsteher begeistert, „ein richtiger kleiner Park“. Der kommt nicht nur bei jungen und älteren Asmushäusern gut an. Der Spielplatz mit Seilrutsche, Matschplatz, Förderschraube fürs Wasser und vielem mehr werde gut angenommen. Auch die Schwalben haben im vergangenen Jahr das ihnen zugedachte neue Domizil bezogen. Ihre Nahrung finden sie gleich vor Ort, wo das Insektenhotel, gebaut von Hartmut Beisheim, ausgebucht ist.

Denkmalschutz

Neuer Ort zum verweilen: Die neue Furt am Holzbach. Daneben stehen das Schwalbenhaus und das herrschaftliche Haus Wanke, in welchem ein altersgerechtes Wohnen geplant ist.

Eine ganze Reihe von Auflagen gibt es vonseiten des Denkmalschutzes. So ist das Schwalbenhaus eine solche Vorgabe, weil mit dem Abriss alter Fachwerkhäuser Nistgelegenheiten verloren gegangen sind. Auch das Bushäuschen ist so groß geworden, weil auf diese Weise das Fachwerkensemble erhalten bleibt.

Auflage ist zudem der Erhalt des Hauses Claus, einem der ältesten Häuser im Dorfkern, und des herrschaftlichen Hauses Wanke.

Das soll noch passieren

Zunächst wird an der Raiffeisenstraße und in der Straße neben dem Haus Claus der alte Bachlauf aufgefüllt. Die Raiffeisenstraße wird dadurch etwas breiter. Die Stadt legt hier auch Leitungen (Wasser, Kanal, Strom).

Pläne, die federführend von Ursula Apel erarbeitet worden sind, sehen im Haus Wanke alterserechtes Wohnen vor. Man rechnet damit, dass im Zuge des Ikek-Programm 20.000 Euro für eine Machbarkeitsstudie zur Verfügung gestellt werden können.

Pilotprojekt innerörtliche Flurbereinigung

Einschließlich Abrisskosten werden rund eine Million Euro für die Neugestaltung des Ortskerns Asmushausen ausgegeben. Häuser sind abgerissen worden, darunter der ehemalige Einbecker Hof, der Holzbach wurde verlegt und eine neue Brücke über den Bach gebaut.

Die Dorferneuerung mit innerörtlicher Flurbereinigung ist ein Pilotprojekt für ganz Hessen. Aus vielen Töpfen wird es finanziert. So steckt Geld aus der Dorferneuerung, der Flurbereinigung, der Wasserrahmenrichtlinie (Gewässerrenaturierung), von Hessen Mobil, dem Kreis und der Stadt Bebra darin.

Udo Rantke vom Abwasserbetrieb erklärte , für neue Kanäle seien 35.000 Euro geflossen, für Strom und Wasserleitungen vonseiten der Stadtwerke 140.000 Euro.

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