Neue Regeln in Klinikum, HKZ und Kreiskrankenhaus

Besuche im Krankenhaus sind ab heute wieder möglich

Luftbild Klinikum Bad Hersfeld
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Besuche im Klinikum Bad Hersfeld sind wieder möglich: Die Landesregierung hat die die Vorgaben gelockert. 

Patienten in den Krankenhäusern im Kreis Hersfeld-Rotenburg dürfen ab sofort wieder Besuch empfangen.

Die Landesregierung lockert zum heutigen Mittwoch die Vorgaben. Bislang durften Angehörige Patienten nur in wenigen Ausnahmefällen sehen.

Laut der neuen Verordnung können Patienten nun in den ersten sechs Tagen ihres Krankenhausaufenthaltes zweimal Besuch von bis zu zwei Menschen empfangen. Ab dem siebten Tag des Aufenthalts dürfen Patienten von maximal zwei Personen pro Tag besucht werden.

Im Klinikum Bad Hersfeld sowie im Rotenburger Kreiskrankenhaus gilt, dass am Eingang bei Besuchern die Temperatur gemessen wird. An allen Standorten müssen Besucher einen Fragebogen mit Angaben zu persönlichen Daten und zum eigenen Gesundheitszustand ausfüllen. Innerhalb der Gebäude gelten Abstandsregeln, das Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes ist Pflicht.

„Dass Patienten jetzt wieder Besuch bekommen dürfen, ist für den Genesungsprozess förderlich“, sagt Oberin Karla Krause-Heid vom Kreiskrankenhaus. „Da die Umsetzung der Lockerung mit einem hohen personellen Aufwand verbunden ist, ist sie für die Krankenhäuser aber auch eine Herausforderung.“

Bestimmte Besuchszeiten gibt es im Kreiskrankenhaus nicht. Besuche sollten aber nicht länger als eine Stunde dauern. Um Überschneidungen zu vermeiden, sollten Besuche vorher mit der Station abgesprochen werden.

Auch im HKZ Rotenburg gelten keine festen Zeiten. „Wir bitten die Besucher aber, sich am Empfang zu melden“, sagt Werner Hampe, Sprecher des Klinikums Hersfeld-Rotenburg.

Anders sieht es in Bad Hersfeld aus. Im Klinikum sind Besuche täglich lediglich zwischen 15 und 19 Uhr möglich. In die Orthopädie dürfen Besucher von montags bis freitags und sonntags von 14 bis 16 Uhr sowie samstags von 10 bis 12 Uhr. „Wir bitten darum, sich im Patientenumfeld zu den Besuchen abzustimmen“, so Werner Hampe. „Hier können wir nur um Nachsicht für das aufwendige Prozedere bitten. Es dient der Sicherheit der Angehörigen und unserer Mitarbeiter gleichermaßen.“

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