Besonders Rotenburg betroffen

Busfahrerstreik sorgt für Unruhe an Schulen im Kreis Hersfeld-Rotenburg

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Streik: Busfahrer des DB Busverkehrs Hessen waren am Montag im Ausstand und versammelten sich am Busdepot in Rotenburg. Gegen den Hunger gab es Grillwürstchen.

Kreis Hersfeld-Rotenburg. Der Busfahrerstreik hatte am Montag besonders im Kreisteil Rotenburg Auswirkungen. Hier wurde das Unternehmen DB Busverkehr Hessen (BVH) bestreikt.

Deshalb fielen Busse der Linien 301 bis 315 aus. Auch bei Rhönenergie Verkehrsbetriebe hatten Fahrer die Arbeit ausgesetzt, allerdings fuhren die Busse im Werratal und in Eiterfeld sowie im Bereich des Stadtbusses Bad Hersfeld. Deshalb gab es im südlichen Kreisteil kaum Probleme.

NVV-Sprecherin Sabine Herms erklärte, die Kunden sollten sich darauf einstellen,dass auch am Dienstag noch gestreikt wird. Der NVV könne allerdings nicht sagen, wann und wo.

Während an der Rotenburger Jakob-Grimm-Schule und an den Beruflichen Schulen in Bebra praktisch keine fehlenden Schüler festgestellt wurden, gab es an der Albert-Schweitzer-Grundschule in Rotenburg und der Förderstufe der Brüder-Grimm-Schule in Bebra erhebliche Störungen im Ablauf. Ebenfalls betroffen waren 150 der 600 Blumenstein-Schüler in Obersuhl sowie Kinder aus den verschiedenen Alheimer Ortsteilen, die nicht oder nur mithilfe ihrer Eltern Schulen in Heinebach, Bebra oder Rotenburg erreichen konnten.

Mangelhafte Kommunikation

An der Albert-Schweitzer-Schule, wo man Fahrgemeinschaften der Eltern für Kinder organisieren wollte, sollten die Busfahrer auch mittags streiken, kritisiert Leiterin Birgit Köberich die mangelhafte Kommunikation. Noch am Sonntag sei im Radio gesagt worden, dass die Linien im Bereich Rotenburg-Bebra nicht betroffen seien. Deshalb sei der Streik doch überraschend gekommen.

Grundsätzlich zeigte Köberich Verständnis für das Anliegen der Busfahrer. Diese hatten ihr Streikquartier im Busdepot in Rotenburg bezogen. Sie sehen das Verhältnis von Lohn und Verantwortung in ihrer Arbeit nicht gewahrt.

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