Kreis Hersfeld-Rotenburg

Corona-Unterbrechung: Rückkehr in die Schule verlief reibungslos

Berufliche Schulen Bebra, Schule, Coronavirus, Eröffnung nach Schulschließung, Schulhof, Schulklasse, Klasse, Klassenraum, Abstandsregeln, Fotograf: Carolin Eberth
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Unterrichtstart nach Corona-Unterbrechung: Für alle Abschlussklassen im Landkreis Hersfeld-Rotenburg ging gestern nach sechs Wochen Unterbrechung der Unterricht wieder los. An den Beruflichen Schulen in Bebra betrifft das rund 230 Schüler. Darunter (von links) Michelle Hausmeier, Cassandra Kolloch und Anastasia Keiner.

Die Rückkehr zum Schulbetrieb nach der Corona-Schließung und die Einführung einer Maskenpflicht in Bussen und Geschäften hat im Kreis Hersfeld-Rotenburg gut funktioniert.

Die Polizei, Schulen und Geschäftsleute im Kreis Hersfeld-Rotenburg haben von keinen nennenswerten Problemen bei der schrittweisen Rückkehr zum Schulbetrieb nach der Corona-Schließung und der gleichzeitigen Einführung einer Maskenpflicht in Bussen und Geschäften berichtet. 

"Lage hat sich weiter beruhigt"

„Aus heutiger Sicht hat sich die Situation im Landkreis weiter beruhigt“, erklärte Landrat Dr. Michael Koch. Dies treffe auch auf die Alten- und Pflegeeinrichtungen zu. Inwieweit die Öffnung der Schulen die Situation verändere, bleibe noch abzuwarten, sagte Koch.

Kunden sind noch verunsichert

Auch in der Bad Hersfelder City-Galerie waren alle Kunden ordnungsgemäß mit Mundschutz unterwegs, berichtet Center-Manager Jörg Markert. „Ich glaube, die neue Regel wird akzeptiert. Auch die Mitarbeiter der Geschäfte tragen fast alle eine Maske, obwohl sie das nicht müssten“, sagt Markert zufrieden. Allerdings könne die Kundenfrequenz nach der Wiedereröffnung der Geschäfte vor einer Woche ruhig noch steigen. „Viele Kunden sind immer noch verunsichert“, hat er festgestellt.

Umsetzung zum Teil zähneknirschend

Im Bebraer Einkaufszentrum „das be!“ dasselbe Bild: Überall kauften die Menschen mit Mund-Nasen-Schutz ein. „Der eine oder andere keucht unter seiner Maske wegen des warmen Wetters, aber die Maskenpflicht wird, wenn auch teils zähneknirschend, umgesetzt“, sagte Stefan Pruschwitz, Geschäftsführer der Stadtentwicklung Bebra.

Mit weniger als 15 Schülern pro Klassenraum und Abstandsmarkierungen auf dem Boden soll die Ausbreitung des Coronavirus auch in den Abschlussjahrgängen der Real- Haupt- und Berufsschulen, sowie der 11. und 12. Klassen eingedämmt werden. „Das klappt alles bisher sehr gut, die Regeln werden eingehalten“, stellte Schulleiter Karsten Backhaus von der Modellschule Obersberg fest.

Auch Amtskollege Michael Arendt von der Werratalschule Heringen ist zufrieden: „Das Lehrpersonal achtet genau auf die Einhaltung der vorgeschriebenen Maßnahmen“.

Maske erschwert Kommunikation

In den Beruflichen Schulen in Bebra sind Masken an alle Schüler verteilt worden. „Ein Drittel aller Schüler hat von unserem Angebot Gebrauch gemacht“, sagte Schulleiterin Ivonne Buchenau. Dennoch würden nur wenige Schüler im Klassenzimmer wirklich eine Maske tragen. „Eine Schutzmaske erschwert die Kommunikation, die Sauerstoffzufuhr ist schlechter und viele Schüler fühlen sich unwohl mit einer Maske“, sagte sie.

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