Forst setzt auf mehr Buchen und Douglasien

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Hersfeld-Rotenburg. Während der Anteil der Fichten und Kiefern im Staatswald von Bad Hersfeld und Rotenburg in den vergangenen Jahren zurückgegangen ist, wächst die Zahl der Buchen und der Douglasien weiter.

Das ist ein Ergebnis der jüngsten Inventur im Bereich des Forstamts Bad Hersfeld, die auch als Grundlage für die Forstbetriebsplanung der nächsten zehn Jahre dient. Im Gebiet des Forstamts Rotenburg hatte die letzte Inventur vor drei Jahren ähnliche Ergebnisse hervorgebracht.

„Unser Ziel ist es, den Wald nachhaltig zu nutzen und zu bewirtschaften“, sagt Jens Müller, Leiter des Forstamts Bad Hersfeld. Dabei gelte es, die unterschiedlichen Interessen zu berücksichtigen, wenngleich diese nicht immer in Einklang zu bringen seien: Naturschutz, Holzverwendung, Jagd, Tourismus und Sport. „Der Wald produziert nicht nur Holz, er bietet auch vielfältige Möglichkeiten der Erholung“, so Müller.

Die Buche sei mit rund 45 Prozent die wichtigste Baumart, gefolgt von Fichte und Kiefer, die zusammen etwa 40 Prozent des Waldes ausmachen. Die vermehrt angebaute Douglasie verträgt auch Trockenheit und ist weniger anfällig für Schädlinge. Im Vergleich mit der letzten Inventur ist der Anteil der Fichten im Hersfelder Wald um etwa zehn Prozent zurückgegangen, dafür hat der Anteil der Buchen im gleichen Maße zugenommen. „Die Buche fühlt sich wohl und findet hier ideale Bedingungen vor“, sagt Müller.

Die Nachfrage nach Holz schwanke und hänge auch vom globalen Markt ab, erklärt Müller. Im Moment sei diese aber gut. Etwa 20 Prozent des Holzes würden für die Energiegewinnung genutzt, der größte Teil aber sei Bauholz. Das Holz der gerade gewachsenen Fichte sei zum Beispiel beim Hausbau beliebt.

Auch die Hackschnitzel für die Öfen der Schulen im Landkreis stammen aus den Wäldern im Landkreis Hersfeld-Rotenburg.

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