Bedauern über Fusionspläne Haunetal-Hünfeld

Gutes Geschäftsjahr für die VR-Bank Hersfeld-Rotenburg

Hersfeld-Rotenburg. Die VR-Bank Hersfeld-Rotenburg konnte im vergangenen Jahr ihre Marktposition weiter ausbauen.

Das Volumen aller Kundenkredite erhöhte sich 2014 um 8,5 Millionen Euro auf jetzt 341 Millionen Euro.

Allen berechtigten Kreditanfragen konnte die Bank nachkommen. Die Gesamteinlagen sind um rund elf Millionen Euro auf 455 Millionen Euro gestiegen. Die Bilanzsumme der Bank beträgt rund 576 Millionen Euro gegenüber 560 Millionen Euro im Vorjahr.

„2014 war für die VR-Bank Hersfeld-Rotenburg ein sehr gutes Geschäftsjahr“, erklärten die Vorstandsmitglieder Thomas Balk und Hartmut Apel am Montag bei der Bilanzpressekonferenz des Kreditinstituts. Man blicke sehr optimistisch in die Zukunft.

Gleichzeitig bedauerten die beiden VR-Vorstände erneut die Entscheidung der Raiffeisenbank Haunetal, mit der VR-Bank Nord-Rhön in Hünfeld fusionieren zu wollen (wir berichteten). „Wir hoffen sehr, dass die Raiffeisenbank uns doch noch Gelegenheit gibt, auch die VR-Bank Hersfeld-Rotenburg als möglichen Fusionspartner bei ihren Mitgliedern präsentieren zu können“, sagte Thomas Balk. Von einer Fusion mit Hersfeld statt mit Hünfeld würden nicht nur die Kunden im Haunetal, sondern auch der ganze Kreis profitieren, der sonst erneut den Verlust einer wichtigen Institution an den Raum Fulda verkraften müsste. (kai)

Rubriklistenbild: © picture alliance / dpa

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