Vor allem Sportschützen und Jäger haben Pistolen und Gewehre

Im Kreis sind 13.000 Schusswaffen registriert

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Pistole

Hersfeld-Rotenburg. Im Landkreis Hersfeld-Rotenburg sind derzeit 13.039 Schusswaffen bei der Waffenbehörde im Landratsamt registriert. Sie verteilen sich auf 2998 Menschen, die eine Waffenbesitzkarte haben.

„Registriert sind vor allem Jäger und Sportschützen“, sagt Norbert Vollmar, Leiter des Fachdienstes „Ordnung und Gewerbe“. Waffen von Polizisten und Bundeswehrsoldaten fallen nicht unter das Waffengesetz. Wer eine Waffe registrieren lassen will, muss in einer Prüfung belegen, dass er den sachkundigen Umgang beherrscht. Bei Sammlern ist ein Gutachten erforderlich.

Seit der letzten Erhebung im November 2012 sind die Zahlen leicht gesunken. Damals waren 13.450 Schusswaffen registriert, die sich auf 3180 Besitzer verteilten. Ein Rückgang von drei beziehungsweise fünf Prozent. Der Ansturm auf Schreckschusswaffen, der zu Beginn des Jahres eine Folge der Übergriffe in der Kölner Silvesternacht war, ist deutlich abgeflaut.

Während der dafür benötigte kleine Waffenschein sonst laut Vollmar zwischen 20- und 25-mal im Jahr ausgestellt wurde, hat es in diesem Jahr allein im ersten Quartal 220 Anträge gegeben. „Inzwischen sind wir aber wieder auf dem gewohnten Niveau“, sagt Vollmar. Schreckschusswaffen sind für Volljährige frei käuflich, dürfen aber ohne den kleinen Waffenschein nur zuhause aufbewahrt werden. Bei der Waffenbehörde im Landratsamt geben regelmäßig Menschen ihre Waffen ab.

„Meistens geschieht das altersbedingt“, erklärt Sachbearbeiter Christian Trost, „zum Beispiel, wenn Jäger ihrem Hobby oder dem Beruf nicht mehr nachgehen können.“ In den meisten Fällen handelt es sich um Kleinkalibergewehre, aber auch Pistolen werden abgegeben. Einmal im Jahr werden diese Waffen dann nach Wiesbaden zum Präsidium für Technik, Logistik und Verwaltung der Polizei gebracht und dort eingeschmolzen.

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