Kurzarbeit soll beendet werden und die Produktion wieder anlaufen

Online-Petition zum Erhalt der Arbeitsplätze im Kali-Revier an der Werra

Hohenroda. Zur Unterstützung der Bergleute und Beschäftigten von K+S und im Interesse der gesamten Region, haben die Freien Demokraten eine Petition an den Hessischen Ministerpräsidenten Volker Bouffier auf den Weg gebracht.

Darin wird das Land aufgefordert, endlich die genehmigungsrechtlichen Voraussetzungen zu schaffen, damit die Kurzarbeit beendet und die Produktion wieder anlaufen kann.

„Nach wenigen Tagen haben schon über 1.500 Menschen die Petition mit ihrer Unterschrift unterstützt. Wir freuen uns über jeden, der mitmacht und das Anliegen unterstützt“, erklärte der FPD-Kreisvorsitzende Werner David in einer Pressemitteilung.

Werner David

David kritisiert zudem, dass Umweltministerin Priska Hinz im Hessischen Landtag erklärt hatte, dass bestenfalls Ende Dezember mit einer Entscheidung gerechnet werden könne, ob die schon 2014 in Aussicht gestellte Versenkgenehmigung erteilt wird. Das bedeute, dass mehr als eintausend Bergleute am Standort Hattorf (Philippsthal) weiterhin in Kurzarbeit bleiben müssen. „Die Lage verschärft sich nun aber, weil auch die Mengen der Übergangsgenehmigung in den nächsten zehn bis vierzehn Tagen aufgebraucht sind. Dann stehen noch einmal über eintausend Menschen auf der Straße, ohne zu wissen, ob und wie es weitergeht“, mahnt David.

„Kurzarbeit beenden“

Die FDP habe deshalb im Landtag den Antrag gestellt, die Übergangsgenehmigung so auszuweiten, dass die Kurzarbeit an den hessischen Kalistandorten beendet werden kann und das Werk Wintershall erst gar nicht in Kurzarbeit gehen muss. „Leider haben CDU, Grüne und Linke unseren Antrag abgelehnt. Stattdessen geht das Behördenhickhack weiter“, so David. Die wirtschaftliche Zukunft des gesamten Kalibergbaus in Osthessen, auch im Werk Neuhof, das an das Werk Werra angeschlossen ist, stehe nun auf dem Spiel.

Hier geht es zur Petition

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