Abschluss der 24-Stunden-Aktion

Polizei zieht positive Bilanz des Blitzmarathons in Osthessen

Hersfeld-Rotenburg. Rund 33 500 gemessene Fahrzeuge an 22 Mess- und Kontrollstellen, fast 90 Beamte, Wachpolizisten und kommunale Bedienstete im Einsatz – das ist die Bilanz, des Polizeipräsidiums Osthessen zum Abschluss des Blitzmarathons.

Dort, wo Autofahrer gleich nach der Geschwindigkeitsmessung kontrolliert wurden, stellten die Polizisten bei rund 2 800 gemessenen Fahrzeugen lediglich 78 Geschwindigkeitsverstöße fest. 55-mal kamen die so Ertappten mit einem Verwarnungsgeld bis zu einer Höhe von 35 Euro davon.

 In 15 Fällen drohen sogar Punkte in Flensburg und Bußgelder. Zwei Betroffene müssen mit Fahrverboten rechnen. „Die meisten Verkehrsteilnehmer haben gestern die vorgeschriebenen Höchstgeschwindigkeiten eingehalten“, berichtet Erster Polizeihauptkommissar Jürgen Jakubowski, Einsatzleiter für den Blitzmarathon in Osthessen. Dennoch gab es auch Ausreißer nach oben.

So war auf der Autobahn A4 in Fahrtrichtung Dresden ein Auto mit 169 Stundenkilometern unterwegs, obwohl nur 100 erlaubt waren. An der gleichen Messstelle blitzten die Polizisten auch einen Lastwagen, der mit Tempo 114 an der Messstelle vorbei fuhr. Das Tempolimit für Lkw liegt bei 80 Stundenkilometern.

Rubriklistenbild: © dpa

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