20 Prozent unter Vorjahresniveau

Schweinepreise so niedrig wie lange nicht mehr

Trotz niedriger Schweinepreise: Jörg Ullmann aus Wildeck-Richelsdorf setzt weiter auf die Mast und baut einen größeren Stall.

Hersfeld-Rotenburg. Die Landwirte in der Region leiden unter den niedrigen Schweinepreisen, die im vergangenen Jahr 20 Prozent unter dem Vorjahresniveau lagen.

Der landwirtschaftliche Unternehmensberater Thomas Fögen, der auch die Schweinemäster im Kreis berät, rechnet vor: Für ein Schwein mit 95 Kilogramm Schlachtgewicht bekomme der Landwirt bei Schweinepreisen von zuletzt 1,28 Euro pro Kilogramm vom Schlachthof rund 122 Euro. Der Kaufpreis für ein 30-Kilo-Ferkel betrage 50 Euro.

Nach Abzug der variablen Kosten - etwa für Futter oder Energie - und der Fixkosten (Abtrag und Lohnkosten), mache der Landwirt derzeit rund 18,50 Euro Verlust pro Tier.

Im Jahresverlauf unterliege der Schweinepreis Schwankungen. In der Grillsaison im Sommer steige die Nachfrage.

Was die Schweinemäster alles zu bedenken haben und warum Jörg Ullmann aus Wildeck-Richelsdorf trotzdem auf die Schweinemast setzt und gerade einen größeren Stall baut, lesen Sie in unserer gedruckten Ausgabe.

Von Jan-Christoph Eisenberg

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