Prognos-Studie

Zukunftsatlas: Der Landkreis Hersfeld-Rotenburg bleibt im Mittelfeld

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Platz 233 unter 401 Regionen in Deutschland – das ist das Resultat für den Kreis Hersfeld-Rotenburg im jüngsten Zukunftsatlas der Prognos AG (Berlin).

Das Institut untersucht in einer aufwendigen Studie alle paar Jahre, wie gut „Deutschlands Kreise und Städte für die aktuellen Wachstums- und Veränderungsprozesse gewappnet sind“, wie es in der Einführung der Studie heißt. Vor drei Jahren lag der Kreis auf Rang 211.

Bewertet werden vier Bereiche: Demografie, Arbeitsmarkt, Wettbewerb und Innovation sowie Wohlstand und soziale Lage. Dazu wird bewertet, wie stark die Regionen aktuell sind – und wie sich ihre Stärke verändert.

Die Studie bescheinigt dem Kreis Hersfeld-Rotenburg ein ausgeglichenes Verhältnis von Zukunftschancen und -risiken. Spitzenreiter des Rankings ist die Stadt München, an 401. und letzter Stelle rangiert der Saale-Orla-Kreis in Ostthüringen.

Arbeitsmarkt im Kreis so gut wie noch nie

Im Bereich Arbeitsmarkt punktet Hersfeld-Rotenburg dabei ordentlich. Dort liegt der Kreis an 98. Stelle und schneidet besser als etwa die ansonsten viel weiter vorn notierten Landkreise Eichstätt (Bayern), Mainz-Bingen oder Konstanz ab.

Im Bereich seiner Gesamtplatzierung bewegt sich der Kreis in den Bereichen Demografie (246.) sowie Wohlstand und soziale Lage (257.). Bei Bereich Wettbewerb und Innovation (336.) fällt er dagegen etwas ab. Aktuell liegt er auf Platz 210, in der Dynamikwertung ist er auf Rang 292 gelistet.

„Mit dem Platz im Mittelfeld können wir leben“, kommentiert Landrat Dr. Michael Koch die Studie. Der Arbeitsmarkt im Kreis sei so gut wie noch nie, auch im Bereich Infrastruktur, Internet oder Schulen hole der Kreis auf. Kochs Fazit: „Hier in unserem Landkreis ist es sehr viel lebenswerter als in anderen Kommunen oder Städten, die bessere Platzierungen haben.“

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