Kritik an reduzierter Versenkmenge

Kreis-SPD solidarisiert sich mit Kali-Kumpeln

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Laugenversenkung in Philippsthal.

Bad Hersfeld. Solidarisch erklären sich die Sozialdemokraten im Kreis Hersfeld-Rotenburg mit den von Nichtarbeit betroffenen Kollegen von K+S im Werratal.

Die Reduzierung der maximal täglich erlaubten Versenkmenge um 3000 Kubikmeter auf 5000 wurde noch vor kurzem von führenden Repräsentanten der CDU gefeiert. Die Werra führe derzeit Niedrigwasser, was für die Jahreszeit ungewöhnlich sei, heißt es im einer Pressemeldung der Kreis-SPD. Die Konsequenz für das Kali-Revier sei eine Produktionsstilllegung.

„Die SPD hat als einzige Partei zur Versenkerlaubnis klar Stellung bezogen. Man muss sich nicht wundern, dass postfaktischer Blödsinn zunimmt, wenn die Sache verdreht wird“, erläutert der Unterbezirksvorsitzende Torsten Warnecke. So drohten in diesem Jahr zwischen 70 und 170 Tagen Stillstand.

Bürgermeister Ralf Orth aus der betroffenen Marktgemeinde Philippsthal spricht deshalb gar von einer „Mogelpackung“ und fordert: „Jetzt gilt es, zumindest für die betroffenen Kolleginnen und Kollegen die Situation wirtschaftlich abzufangen. Eine solidarische Regelung wie im Jahre 2016 wäre vorbildlich. Daran wird gewiss intensiv gearbeitet.“

Einstimmig fassten der Vorstand den Beschluss, den Unterbezirksparteitag 2017 nach Alheim-Heinebach zu legen. Auf diesem Parteitag wird die Bundestagswahl im Mittelpunkt stehen. Zudem wird der Unterbezirksvorstand für die nächsten zwei Jahre neu gewählt werden.

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