Standorte Unterbreizbach und Hattorf nehmen Produktion wieder auf

K+S: Kurzarbeit im Werk Werra vorerst beendet

Philippsthal. Die Kurzarbeit im Werk Werra des Düngemittelherstellers K+S ist beendet. Am Standort Unterbreizbach wurde die Produktion am Dienstag wieder aufgenommen.

Am kommenden Donnerstag nimmt auch der Standort Hattorf die Produktion wieder auf. Das geht aus einer Pressemitteilung des Unternehmens hervor. Seit dem 1. April waren die Beschäftigten der beiden Standorte in Kurzarbeit. K+S hatte die Produktionseinschränkung mit nicht ausreichenden Entsorgungsmöglichkeiten für Salzabwässer begründet.

Die Wasserführung in der Werra habe sich durch die Niederschläge seit Monatsbeginn so verbessert, dass neben der weiterlaufenden Produktion des Standortes Wintershall auch die notwendige Entleerung der gefüllten Becken für Prozessabwässer möglich sei. Zusätzlich erlaube der Werra-Pegel jetzt auch wieder die direkte Einleitung von Abwässern aus der Produktion, so dass – zusammen mit den stark reduzierten Versenkmengen und dem wieder zur Verfügung stehenden Aufnahmevermögen der Stapelbecken – ausreichende Entsorgungsmöglichkeiten für das Ausfahren der vollen Produktionskapazität zur Verfügung stünden.

Die mit der Produktionseinschränkung der Standorte Hattorf und Unterbreizbach verbundene Kurzarbeit werde deshalb vorerst beendet, könne aber bei entsprechend ungünstigen Entsorgungssituationen jederzeit wieder kurzfristig erforderlich werden. Von der Kurzarbeit waren rund 650 Mitarbeiter an den hessischen Standorten Hattorf und Grube Hattorf-Wintershall sowie ca. 300 Mitarbeiter an den thüringischen Standorten Unterbreizbach und Merkers betroffen. „Wir sind froh, dass wir die unumgängliche Kurzarbeit bereits nach wenigen Tagen beenden konnten und bedanken uns bei unseren Mitarbeitern für deren Flexibilität. Wichtig bleibt es jedoch, dass wir möglichst bald eine ausreichend dimensionierte Versenkgenehmigung erhalten, da wir weiterhin bei der Entsorgung von der Wasserführung der Werra abhängig sind“, teilt Werksleiter Roland Keidel mit.

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