Das Rotenburger Ehepaar Khajo hat 1800 Euro für Flüchtlingskinder überwiesen

Kunden gaben reichlich

Sie engagieren sich für Flüchtlingskinder: Jaraeir und Mari Khajo sammeln Spenden in ihrem Betrieb in Rotenburg. Foto: Schäfer-Marg

Rotenburg. Sie sind überwältigt von der Großzügigkeit ihrer Kunden: Jaraeir und Mari Khajo, die in Rotenburg eine Reinigung, eine Änderungsschneiderei und eine Schusterwerkstatt betreiben, haben allein von ihrem Kunden bisher 1000 Euro bekommen, um syrischen Flüchtlingskindern zu helfen.

Weitere 800 Euro hat das Ehepaar von Freunden aus ganz Deutschland bekommen. Das Geld haben die Khajos an die armenische christliche Kirchengemeinde der Grenzstadt Kamischli geschickt. Kamischli ist die Heimatstadt von Jaraeir Khajo. Er lebt seit 25 Jahren in Deutschland.

Die 1800 Euro seien je zur Hälfte an die Kirche und eine Schule gegangen. Für die Flüchtlingskinder wurde zum Beispiel Bekleidung gekauft, berichtet das Paar. Vor Kurzem hat es eine Spendenbescheinigung und ein Dankschreiben der Kirche aus Kamischli erreicht. Und danke wollen die Khajos auch allen Spendern sagen. Ihre selbst gebastelten Sammelboxen stehen noch immer in den Geschäften, denn das Flüchtlingselend ist groß in Syrien.

„Immer, wenn wir eine ordentliche Summe zusammen haben, überweisen wir das Geld“, sagt Jaraeir Khajo. Für Flüchtlinge gesammelt wird auch in der kleinen armenischen Gemeinde, die es im Kreis gibt. (sis)

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