Es fehlen bezahlbare Unterkünfte

Landkreis braucht mehr Wohnungen für Flüchtlinge

Der Landkreis Hersfeld-Rotenburg braucht in diesem Jahr 570 Wohnungen für Flüchtlinge.

Hersfeld-Rotenburg. Der Kreis Hersfeld-Rotenburg braucht zusätzlich rund 570 Wohnungen für die Flüchtlinge, die in diesem Jahr erwartet werden.

Das geht aus einer aktuellen Wohnungsmarkt-Analyse des Pestel-Instituts hervor, die unter anderem im Auftrag der Gewerkschaft Bauen, Agrar und Umwelt erstellt wurde.

In erster Linie müsse das Sanieren von leerstehenden Wohnungen enorm forciert werden. Aber auch beim Neubau von Wohnungen müsse mehr getan werden, meinen die Macher der Studie. Im Schnitt wurden in den vergangenen Jahren im Kreis lediglich rund 150 Wohnungen pro Jahr fertiggestellt. Das Pestel-Institut wartn daher vor einem einem „Weiter so“.

Zwei „Mangelerscheinungen“ diagnostizieren die Wissenschaftler: „Es fehlen bezahlbare Wohnungen. Vor allem aber Sozialwohnungen. Also vier Wände für die Menschen, die sich teure Wohnungen in der Regel nicht leisten können: Rentner, Alleinerziehende, junge Menschen in der Ausbildung, einkommensschwache Haushalte und eben auch Flüchtlinge“, sagt Institutsleiter Matthias Günther. Das Pestel Institut versteht sich als Forschungsinstitut und Dienstleister für Kommunen, Unternehmen und Verbände.

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