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Festakt zum 50-Jährigen: Landkreis Hersfeld-Rotenburg feiert sich in der Stiftsruine

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Festakt zum Jubiläum: Der Kreis Hersfeld-Rotenburg hat am Montag in der Bad Hersfelder Stiftsruine mit mehr als 800 geladenen Gästen und der Bergmannskapelle Hattorf an die Gebietsreform vor 50 Jahren erinnert.
Festakt zum Jubiläum: Der Kreis Hersfeld-Rotenburg hat am Montag in der Bad Hersfelder Stiftsruine mit mehr als 800 geladenen Gästen und der Bergmannskapelle Hattorf an die Gebietsreform vor 50 Jahren erinnert. © Steffen Sennewald

Mit einem Festakt in der Stiftsruine mit über 800 geladenen Gästen aus Politik, Wirtschaft und dem öffentlichen Leben hat der Landkreis sein 50-jähriges Bestehen gefeiert.

Hersfeld-Rotenburg - Dabei wurde betont, dass der Kreis Hersfeld-Rotenburg trotz anfänglicher Skepsis erst durch die Gebietsreform zu einer gut funktionierenden Verwaltungseinheit geworden sei, die für alle Herausforderungen gewappnet sei.

„Wir haben gut zueinander gefunden“, sagte Landrat Torsten Warnecke, auch wenn der damalige Zuschnitt des Kreises nicht überall optimal gewesen sei. Auch wenn es immer noch ab und an gewisse Ressentiments zwischen den Kreisteilen gebe, so sei das normal, „denn Menschen treten für ihre Heimat ein und vergleichen sich dabei“, sagte Warnecke. Deshalb sei es wichtig, kontroverse Entscheidungen auch zu erklären. Der Erste Kreisbeigeordnete Dirk Noll sagte, die Größe einer Verwaltungseinheit sei nicht immer ausschlaggebend, „es kommt immer auf die Mannschaft an“. Noll sieht den Kreis bislang noch gut aufgestellt, um auch für neue Belastungen durch die steigenden Energiepreise und den Ukraine-Krieg gewappnet zu sein.

Die Festrede hielt Regierungspräsident Mark Weinmeister. Er erinnerte daran, dass die Gemeindegebietsreform von 1972 „eine echte Revolution war“. Auch wenn die Landkreisebene, anders als die Bundes- und Landepolitik täglich nicht so präsent sei, habe sich gerade in der Pandemie gezeigt, wie wichtig funktionierende Verwaltungsstrukturen seien. Die Landkreise seien durch die Gebietsreform selbstständiger geworden. „Heute sind die Landräte hoch selbstbewusste Menschen, die engagiert für die Interessen ihrer Kreise eintreten“, sagte Weinmeister und lobte die besondere wirtschaftliche Bedeutung des Kreises durch die verkehrsgünstige Lage und den Kali-Bergbau.

Als Ehrengast war der Präsident des Hessischen Landkreistages, Wolfgang Schuster, der Landrat des Lahn-Dill-Kreises gekommen. „Menschen hassen Veränderungen, aber die Entscheidung für gemeinsame Verwaltungen war richtig“, betonte Schuster.

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Von Kai A. Struthoff

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