Lesen lernen ist meist ein richtiger Kampf

Die Heinrich-Auel-Schule, eine Schule für Lernhilfe, beteiligt sich seit mehreren Jahren am Vorlesewettbewerb, der vom Börsenverein des Deutschen Buchhandels alljährlich ausgeschrieben wird. „Wir haben gute Erfahrungen damit gemacht“, berichtete Bärbel Rathcke. Der Wettbewerb fördere das Interesse der Kinder an Büchern und ihren Willen, selbst zu lesen.

„Lesen zu lernen ist für unsere Kinder meistens ein richtiger Kampf. Der Lernprozess zieht sich über mehrere Jahre hin“ berichtete sie. Umso anerkennenswerter seien die Leistung der jungen Vorleser und ihr Mut, sich einem Wettbewerb zu stellen. „Das steigert das Selbstbewusstsein“, sagte die Lehrerin.

Seit dem Ende der Herbstferien haben sich die Kinder auf den Wettbewerb vorbereitet. Unterstützt wurden sie dabei auch von Mitschülern aus der Bücherei-AG, die bei der Auswahl der Bücher halfen. Die Teilnehmer der AG kümmern sich nicht nur um den Bestand und die Ausleihe, sie haben auch den Raum nach ihren Vorstellungen eingerichtet und halten ihn in Ordnung. Regelmäßig lesen sie jüngeren Schülern vor. „Alle sind mit großem Eifer und Einsatz bei der Sache“, lobte Bärbel Rathcke. „Eine tolle Truppe.“ Aktuell verfügt die Bücherei über etwa 1400 Bände.

Über gut erhaltene Kinder- und Jugendbücher oder Geldspenden für die Bücherei würde man sich sehr freuen, berichtete Bärbel Rathcke, die auch Vorsitzende des Fördervereins der Schule ist.

Der Förderverein darf Spendenquittungen ausstellen und hat zwei Konten: bei der Sparkasse Bad Hersfeld-Rotenburg, BLZ 532 500 00, Konto 510 006 88, und bei der VR-Bank Bad Hersfeld-Rotenburg, BLZ 532 900 00, Konto 10 26 93 00. (ysy)

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Kommentare

Hinweise zum Kommentieren:
In der Zeit zwischen 17 und 9 Uhr werden keine neuen Beiträge freigeschaltet.

Auf HNA.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.

Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.