Offener Abend zum Thema aktuelle Situation

20 000 Leute riefen bei Seelsorge an

Rotenburg. Wer Sorgen hat, wer nicht mehr weiter weiß, sich allein gelassen fühlt, kann sie immer anrufen: die Telefonseelsorge. Rund um die Uhr sind dort gut ausgebildete Mitarbeiter erreichbar und versuchen, den Anrufern unvoreingenommen und einfühlsam zu helfen. Das tun sie unentgeltlich und streng vertraulich. Arbeit und aktuelle Situation der Telefonseelsorge Fulda werden beim offenen Abend des Regionalen Hospizvereins Rotenburg am Dienstag, 2. Februar, Thema sein.

Viele Menschen in Not nutzen dieses Angebot. Bei der Telefonseelsorge Fulda, zu deren Einzugsgebiet auch Rotenburg gehört, riefen im Jahr 2008 etwa 20 000 Ratsuchende an - das heißt, es waren 50 bis 60 Anrufe pro Tag. Die Tendenz ist steigend. Gleichzeitig werden die Rahmenbedingungen schwieriger.

Der offene Hospizabend findet im großen Vortragsraum im 7. Stock des Rotenburger Kreiskrankenhauses statt und beginnt um 19.30 Uhr. Alle Interessierten sind eingeladen, der Eintritt ist frei.

Zu Gast sind dann zwei Referenten, die schon lange dabei sind: Anne Eilers gehörte zu den Gründungsmitgliedern, sie arbeitete als Sekretärin und war am Telefon und in der Ausbildung der Mitarbeiter aktiv. Winfried Ebert gehörte zu den ersten Ehrenamtlichen und hat zehn Jahre Dienst am Telefon gemacht. Er ist Vorstandsvorsitzender des Fördervereins.

Auf Wunsch können Teilnehmer auch nach Hause gefahren werden, teilte der Hospizverein mit. (yve)

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