Beeindruckendes Konzert in der Ibaer Kirche – Fünf Chöre singen Advent herbei

Licht in dunkler Nacht

Stimmgewaltig: der Kirchenchor Weiterode und der Gemischte Chor Iba unter der Leitung von Josef Koster. Foto: Apel

Iba. Gewusel in der Jakobuskirche. Die Kinder des Weite-röder Sternschnuppenchors sind schon ein bisschen aufgeregt. Die Chöre aus Iba und Weiterode begeben sich auf ihre Plätze. Nur die hinter dem Altar sitzenden Bläser des Weiteröder Posaunenchors sind die Ruhe selbst.

Die Adventszeit hat begonnen, die Zeit der Vorfreude auf die Ankunft des Herrn. Die Sängerinnen und Sänger des Gemischten Chors Iba haben zum traditionellen Adventskonzert eingeladen. Gemeinsam mit den anderen Chören wollen sie den in die Kirche Gekommenen nahe bringen, um was es geht. „Gott, lass unsere Worte und Lieder die Herzen erreichen, lass Friede und Gerechtigkeit aufblühen!“, betet Christa Schmidt, die zusammen mit Roland Soldan durch das Programm führt.

Dann geht es los. Mit dem Posaunenchor ins „Winterwonderland“, mit dem Kirchenchor Weiterode und dem Gemischten Chor Iba ins Land, in dem die Menschen singen: „Zündet die Lichter der Freude an!“ Der mit Kerzen vor den Altar ziehende Kinderchor „Sternschnuppe“ mit der Gesangssolistin Janine Diefke bringt es auf den Punkt: „Ich bin das Licht in dunkler Nacht, Gottes Liebe scheint durch mich.“ Die „Weihnachtszeit“ leuchtet auf - die Zeit, in der sich die kleine Maria (Zoe Hübner) an den kleinen Joseph (Arne Kunzendorf) wendet: „Joseph, lieber Joseph mein“ - die Zeit, in der man sich „Von guten Mächten wunderbar geborgen“ fühlen darf. Beeindruckend, mit wie viel Strahlkraft Julian Busch, Janine Diefke, Moritz Hafermaas, Vanessa Schmidt und Patrick Busch das Lied von Dietrich Bonhoeffer auch diesmal wieder interpretieren.

Gemeinde singt kräftig mit

Die beiden Ibaer Sängervereinigungen schließen sich mit gut akzentuierten Stücken, unter anderem mit „Freuet euch all“ (Joy to the World), an. Der Weiteröder Kirchenchor steuert das seltener vorgetragene „Leise, leise in stiller Nacht“ und „Hoch tut Euch auf“ von Christoph Willibald Gluck bei, ehe es die ganze Gemeinde, unterstützt von Organistin Charlotte Eisel, weihnachtlich werden lässt: „Süßer die Glocken nie klingen“. Dazu passt gut das Robert-Stolz-Stück „Es blüht eine Rose zur Weihnachtszeit“ und das Traditional „Hört es klingt vom Himmelszelt“ (Mary’s Boychild) von den Ibaer Männern und Frauen sowie das Werk „Trommellied“ vom Posaunenchor.

Wunderschön schließlich die vor dem Altar von allen gemeinsam gesungene Kantate „Tröstet mein Volk“ und das ursprünglich von Beethoven stammende Stück „Die Himmel rühmen“. Moderatoren und Veranstalter bedanken sich bei den Dirigenten Horst König, Patrick Busch, Friedhelm Schneider und Josef Koster mit kleinen Geschenken. Und bei den Kindern, die mit viel Freude bei der Sache waren und die deshalb – so jedenfalls Roland Soldan – mit Fug und Recht behaupten dürften: „Wir haben die Hütte vollgemacht!“ Ja ... und macht’s bald wieder.

Von Wilfried Apel

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