Sterne, Kleeblätter, Herzen und ein Wagenrad

Liebevolle Bestattungsplätze im Rasdorfer Friedhofswald

Der neue Waldbodenplatz „Wagenrad“ auf dem Friedhofswald Gehilfersberg
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Der neue Waldbodenplatz „Wagenrad“ mit Bürgermeister Jürgen Hahn, Pamela Groll und Claudia Fittje vom Friedhofswald Gehilfersberg (v.l.)

Bisher konnte man einen Urnengrabplatz an einem Familien- oder Gemeinschaftsbaum wählen oder seinen eigenen Baum pflanzen. Hier wird die Urne im Wurzelbereich des Baumes beigesetzt.

Diese klassische Baumbestattung wird nun um eine neue Variante bereichert, nämlich die Beisetzung an einem Waldbodenplatz. Dies sind einzigartige Grabstellen am Hang des Gehilfersbergs in kleinen Lichtungen oder unter den schützenden Ästen des Waldes, die durch eine ganz besondere und individuelle Form auffallen. Einige der vielen neuen Waldbodenplätze sind mit Basaltsteinen umrandet und stellen ein Herz, einen Stern, ein Kleeblatt oder ein Rad dar. Darüber hinaus gibt es auch Waldbodenplätze an einem mit Efeu bewachsenen, liegenden Baumstamm und in einem ganz ursprünglichen Bereich ab vom Wegenetz des Friedhofswaldes.

„Bei unseren neuen Plätzen den Berg hinauf haben wir an Einzelpersonen, Paare, Freunde oder Familien gedacht, die eine ganz besondere und außergewöhnliche Ruhestätte suchen. Die unterschiedlichsten Formen verleihen diesen Grabstellen eine aussagekräftige und individuelle Symbolik. So steht das Herz für die Liebe, das Kleeblatt symbolisiert Glück, das Rad steht für den Kreislauf des Lebens und mit einem Stern verbinden wir etwas Strahlendes und Funkelndes. Auch wenn der Verlust eines geliebten Menschen noch so sehr schwer ist, so tröstet die Angehörigen doch vielleicht die Vorstellung, dass dieser in einem Herz oder Kleeblatt bestattet ist“, erläutert Pamela Groll vom Friedhofswald Gehilfersberg.

Bei der Eröffnung der neuen Waldbodenplätze am Friedhofswald Gehilfersberg: Pamela Groll (1.v.r.) und Hendrik Wiegand (2.v.r.) vom Friedhofswald Gehilfersberg und Bürgermeister Jürgen Hahn (3.v.r.)

Selbstverständlich bleibe nach wie vor der Baum zentraler Bezugspunkt im Rasdorfer Waldfriedhof, erklärt Claudia Fittje während der Einweihungsführung. Neben den neuen Bestattungsmöglichkeiten, die über den gesamten Berg verteilt sind, gebe es nach wie vor eine üppige Auswahl an noch freien Bestattungsbäumen, sagt Claudia Fittje. „In diesem Jahr haben wir den Baum des Jahres 2021, den Ilex, als neuen Gemeinschaftsbaum gepflanzt. Auch wenn man es nicht vermuten mag, so trotzt dieser Baum durch seine dicken Blätter hohen Temperaturen und Trockenheit“, erklärt Claudia Fittje.

Jürgen Hahn, Bürgermeister der Point-Alpha-Gemeinde Rasdorf betonte abschließend, dass Rasdorf sich glücklich schätzen könne, einen solchen Waldfriedhof zu haben. Der hübsche, kleine Gehilfersberg mit der Kirche auf dem Gipfel und den vielfältigen Bestattungsmöglichkeiten sei einzigartig unter den Bestattungswäldern in unserer Region.

Überzeugen Sie sich selbst von diesem wundervollen Ort und kommen zu einer Führung durch den Friedhofswald Gehilfersberg oder besuchen Sie den Waldfriedhof auf eigene Faust. Weitere Informationen erteilt die Friedhofswald Gehilfersberg GmbH, Landstraße 12, 36169 Rasdorf, telefonisch unter 06651-980900 oder per Mail info@friedhofswald-gehilfersberg.de.

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