Geld vom Land für die Erneuerung des Lindenplatzes

Linde in Königswald soll Treffpunkt werden - Geld vom Land für die Erneuerung des Platzes

Unter der Königswälder Linde stehen (von links) Lena, Franziska und Michael Boley mit Lennis. Daneben Staatssekretär Dr. Martin Worms, Johannes Hott mit Veronika, Alexander Wetzel und Bürgermeisterin Katja Gonzalez Contreras.
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Unter der Königswälder Linde stehen (von links) Lena, Franziska und Michael Boley mit Lennis. Daneben Staatssekretär Dr. Martin Worms, Johannes Hott mit Veronika, Alexander Wetzel und Bürgermeisterin Katja Gonzalez Contreras.

Hessens Finanzstaatssekretär Dr. Martin Worms war gestern in Cornberg unterwegs, um eine Förderzusage für die Neugestaltung des Lindenplatzes in Königswald zu erteilen.

Königswald – Linden haben eine lange Tradition als kulturell bedeutsame Bäume, die seit vielen Jahrzehnten zentrale Treffpunkte in Dörfern für Jung und Alt bilden – so auch im Cornberger Ortsteil Königswald.

Weil der Platz um die Königswälder Linde in einem schlechten Zustand ist, möchte der Verein „Wir für Königswald“ den Dorfmittelpunkt grundlegend erneuern, sodass dieser wieder zu einem attraktiven Treffpunkt wird. Dafür überreichte Staatssekretär Dr. Martin Worms am Mittwoch einen Förderbescheid in Höhe von 4600 Euro aus Landesprogrammen.

Er war extra nach Königswald angereist, um sich ein Bild von dem Lindenplatz und dem Cornberger Ortsteil zu machen. „Wir versuchen mit kleinen Maßnahmen zu unterstützen, damit das Leben im ländlichen Raum attraktiver wird“, sagte Worms bei der Übergabe. Er sei bei der Anreise sehr begeistert gewesen über den schönen Landstrich um Cornberg. Daher habe er sich vorgenommen in zwei Jahren, nach der Erneuerung, noch einmal bei der Königswälder Linde vorbeizuschauen.

Arbeiten am Lindenplatz in Königswald sollen noch in diesem Jahr beginnen

Bis dahin dürfte die Umgestaltung um die circa 90-jährige Linde abgeschlossen sein. Geplant ist, dass die Arbeiten noch in diesem Jahr beginnen, teilt Johannes Hott, Vorsitzender des Vereins „Wir für Königswald“ mit.

Wenn der Platz neu gepflastert und verfugt ist, dazu Sitzmöglichkeiten geschaffen wurden, dann erhoffen sich Hott und Ortsvorsteher Alexander Wetzel, dass die Linde zum regelmäßigen Treffpunkt wird. Wetzel erzählte, dass sie vor Corona ein „Eat and Meet“ (Essen und Treffen) an der Linde veranstaltet hätten. „Jeder hat etwas zum Essen und Trinken mitgebracht und wir haben gesellig zusammengesessen“. So ein schöner Abend in der Dorfgemeinschaft sei nach Fertigstellung erneut unter der Linde geplant. (Carolin Eberth)

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