Lullusfest: Blutige Nasen und verbotene Waffen

Bad Hersfeld. Viel zu tun hatten am Montag die Polizisten der Marktwache am Rande des Lullusfestes in Bad Hersfeld.

Das gute Wetter hatte für deutlich mehr Festbesucher als sonst gesorgt. Bei steigenden Alkoholpegeln kam es bereits in den ersten Stunden des Festtages zu einer Reihe von handgreiflichen Auseinandersetzungen.

Dennoch sprach Ralf Sandrock, Leiter der bis spät in die Nacht besetzten Lolls-Wache, von einem insgesamt friedlichen Festauftakt. Zu verdanken sei dies auch der starken Polizeipräsenz auf dem Festplatz. „Wir können jedes Mal sofort reagieren,“ sagte Sandrock, der auch auf das „deutliche Eingreifen“ seiner Kollegen verwies.

Erforderlich war dies im Fall eines 27-Jährigen, der in der Kaplangasse eine Streife provozierte. Bei der anschließenden Personenkontrolle wurden ein Schlagring und ein Einhandmesser sichergestellt - beides verbotene Waffen, die ein entsprechendes Verfahren nach sich ziehen.

Blutige Nasen gab es bei einer Schlägerei im Bereich Linggplatz/Weinstraße, ernsthaft verletzt wurde jedoch niemand.

Ein weiteres dieser „Scharmützel“ fand auf der gegenüberliegenden Platzseite Richtung Stiftsbezirk statt.

Die Lolls-Wache der Bad Hersfelder Polizei ist unter der Woche bis 1 Uhr geöffnet, von Freitag bis Sonntag sogar bis drei Uhr.

Von Karl Schönholtz

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