Bunte Veranstaltung zum 120. Geburtstag des Bauwerks

Mecklar feiert seine Fuldabrücke

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Brückenspiele: Ortsvorsteher Wilfried Leiter gratuliert den Titelgewinnern Achim Klein (links, mit Tochter) und Tim Hojenski.

Bis in den späten Sonntagnachmittag hinein feierten die Mecklarer mit ihren Gästen bei allerschönstem Sonnenschein die vor 120 Jahren erfolgte Freigabe der alten Fuldabrücke.

Zunächst im Festzelt neben der Kirche mit einem Pfarrbezirksgottesdienst, in dem Pfarrerin Karin Ludwig-Heiderich darauf einging, dass der Blick zur Brücke vom Kirchweg aus gesehen normalerweise mit einem Pfahl versperrt ist. 

Sie animierte die Gemeinde dazu, den Perspektivwechsel zu wagen, sich dem weiten Blick hinzugeben und immer das große Ziel vor Augen zu haben. Danach gab es Mittagessen sowie Kaffee und sage und schreibe 28 selbst gebackene Kuchen und Torten.

Nick Pirner zielt auf die dritte, ihren Stand noch immer behauptende Gans.

Erster Höhepunkt waren die feucht-fröhlichen Brückenspiele, an denen sich acht Zweiermannschaften beteiligten. Schnellste Wasserschöpfer und Gänseumschießer waren Tim Hojenksi und Achim Klein, die aus der Hand von Ortsvorsteher Wilfried Leiter einen Einkaufsgutschein der Landbäckerei Brack in Empfang nehmen konnten.

Zweiter Höhepunkt war das Konzert des Liedermachers Klaus Adamaschek, der mit drei Mitgliedern seiner Band „Shiregreen“ nach Mecklar gekommen war und unter dem Motto „Lieder, die Brücken bauen“ auf dem dichtumlagerten Kirchhof für ganz neue Töne sorgte. Sogar viele Ältere hörten zu und freuten sich darüber, dass neben bekannten, auf Englisch gesungenen Liedern wie etwa „Bridge over Troubled Water“ auch auf Deutsch gesungene Lieder, die das „Auenland“ vor Augen und Ohren malten, eingestreut wurden.

Das am meisten zu Herzen gehende Lied dürfte dennoch das von Marisa Linß gesungene „Hallelujah“ gewesen sein, bei dem leider einige Regentropfen fielen. Die machten sich dann aber wieder rar, so dass sich das immer wieder Beifall spendende Publikum über drei Zugaben freuen konnte.

Von Wilfried Apel

Quelle: Hersfelder Zeitung

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