Masern: Fast alle Kinder im Landkreis Hersfeld-Rotenburg sind geimpft

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Hersfeld-Rotenburg. Das Gesundheitsamt des Kreises Hersfeld-Rotenburg beobachtet den Masernausbruch in Berlin, sieht aber keinen Grund zur Beunruhigung.

Bundesweit wurden seit Jahresbeginn laut Robert-Koch-Institut 526 Masernerkrankungen gezählt, im Landkreis gab es in den vergangenen 15 Jahren insgesamt nur drei.

Die große Mehrheit der Kinder im Landkreis ist gegen die Masern geimpft. Bei der Einschulungsuntersuchung sei seit 2011 regelmäßig eine Durchimpfungsquote von 95 Prozent festgestellt worden, erklärte Amtsarzt Uwe Litwiakow auf Nachfrage.

Litwiakow ruft Erwachsene, die nach 1970 geboren sind, auf, sich gegen die Masern impfen zu lassen. Wer die Masern nicht hatte, sich nicht daran erinnern kann oder das Impfbuch verloren hat, sollten sich vom Hausarzt ein Kombinationsserum gegen Masern, Mumps und Röteln spritzen lassen.

„Das ist der beste Schutz gegen das Ausbreiten der Masern“, sagt Litwiakow. Nur so könne der Herdenschutz verstärkt werden, den kleine Kinder und Menschen brauchen, die aus Krankheitsgründen nicht geimpft werden können.

Am Samstag, 21. März, veranstaltet das Gesundheitsamt in Bad Hersfeld, Friedloser Straße 12, einen Tag der offenen Tür. Dort werden auch Impfausweise auf Vollständigkeit des Impfschutzes überprüft. (mcj)

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