Weinernte in Rotenburg fällt in diesem Jahr dürftig aus: nur 220 Kilogramm Trauben

Mehltau schädigt Früchte

Vom Mehltau befallen: Schlecht fiel die diesjährige Ernte am Rotenburger Weinberg aus. Artur Pflanz, links, Justus Ruck und die anderen Helfer mussten viele Trauben aussortieren. Foto: Meyer

Rotenburg. Seit sieben Jahren bewirtschaftet der Verein der Rotenburger Weinfreunde einen kleinen Weinberg bei Rotenburg und hat damit den früher in der Gegend verbreiteten Weinanbau wiederbelebt. Jetzt trafen sich die Weinfreunde wieder zur Lese. Der Weinberg in Zahlen:

- Zwei Weinsorten werden hier angebaut.

- 800 Weinstöcke der Sorte Regent wachsen am Weinberg,

- 200 der Sorte Grauburgunder.

- 20 Parzellen zu je 100 Quadratmetern mit 50 Weinstöcken umfasst der Weinberg. Den Mitgliedern gehören jeweils fünf bis 50 Weinstöcke.

- 53 aktive Mitglieder hat der Verein. Sie besitzen die Reben und sorgen über das Jahr für den Rebschnitt im Frühjahr, für Bodenbearbeitung und die Pflege der Reben. Dazu kommen 15 passive Mitglieder.

- 1455 Weinflaschen waren der Ertrag der Ernte im vergangenen Jahr. Sie werden anteilig auf die Mitglieder verteilt. Verkauft werden darf der Wein nicht, da er nicht aus einem anerkannten Weinbaugebiet stammt.

- 1600 Kilogramm Weintrauben kamen bei der Weinlese im vergangenen Jahr zusammen - eine Rekordernte. In diesem Jahr befiel der sogenannte falsche Mehltau die Pflanzen. Blätter starben ab, die Trauben verkümmerten.

- 220 Kilogramm – nicht mehr konnten die Rotenburger Weinfreunde in diesem Jahr zum Winzer nach Rheinland-Pfalz zur Weiterverarbeitung bringen. (zmy)

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