In diesem Jahr war der Raum 127-mal belegt – Anfrage der CDU-Fraktion

Mehr los im Bürgersaal

Wird besser angenommen: der Bürgersaal am Rotenburger Bahnhof. Archivfoto: Janz

Rotenburg. Der Bürgersaal am Bahnhof in Rotenburg ist 2014 bis zum 20. August an 127 Tagen genutzt worden.

Im gesamten Jahr 2013 war der Raum 91 Tage belegt, 2012 40 Tage. Diese Zahlen wurden in der jüngsten Stadtverordnetenversammlung genannt. Die CDU-Fraktion hatte eine entsprechende Anfrage an den Magistrat gerichtet.

Eine Senkung der Raummiete, um eine bessere Auslastung zu erzielen, ist nach Auskunft von Bürgermeister Christian Grunwald nicht möglich. Tontechnik ist im Saal vorhanden, soll allerdings dahingehend verbessert werden, dass die Lautsprecher fest im Saal installiert werden. Damit entfalle das Auf- und Abbauen zu den Veranstaltungen. Normalerweise brächten Künstler ihre eigene Technik mit - vor allem Lichttechnik. Für die Stadt wäre es zu aufwendig und teuer, eine eigene Lichttechnik fest zu installieren, weil es dafür so viele Vorschriften gebe.

Das Untergeschoss des Bürgerzentrums ist nach wie vor noch nicht ausgebaut. Es sei auch nicht dringend erforderlich, die dort geplanten Toilettenanlagen zu installieren. Nötiger sei es, Treppe, Fußboden und Lichtinstallation fertigzustellen, da dort die Verbrauchszähler untergebracht sind, die gemeinsam mit den jeweiligen Mietern abgelesen werden müssen.

Mehr Werbung

Mehr Werbung für die Veranstaltungen im Bürgersaal wäre durchaus möglich, erklärte der Bürgermeister - allerdings nicht über eine Erhöhung des Etats der zuständigen Fachabteilung. „Wir haben zwar eine große Konkurrenz in der Region bei kulturellen Veranstaltungen“, sagte Grunwald, „aber unser kleines und feines Programm kann sich durchaus sehen lassen.“

Die Stadtverordneten waren sehr überrascht, dass ihnen die Antworten in der Sitzung auf den Tisch flatterten, hatte doch zumindest die SPD-Fraktion nicht einmal etwas von der Anfrage der CDU gewusst. Vereinbart worden war jedoch schon in einer früheren Sitzung, dass Anfragen auch den jeweils anderen Fraktionen im Vorfeld bekannt gemacht werden sollten. „Ein Versehen“, wie es hieß. Die Verwaltung gelobte Besserung. (sis)

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