Montage-Unternehmen ergänzt Geschäftsfelder

Messer GmbH kauft Firma in Weimar

Heringen. Die Firma Messer Industriemontagen und Apparatebau GmbH im Heringer Stadtteil Lengers übernimmt mit Wirkung zum 1. Januar 2010 die WSM Weimarer Spezialmontagen und Industrieservice GmbH im thüringischen Weimar. Die Kaufverträge wurden bereits am 30. November unterschrieben.

Die Firma WSM mit 80 Mitarbeitern und einem Jahresumsatz von rund acht Millionen Euro ist in der Industriemontage tätig und arbeitet in erster Linie für die Zement- und Stahlindustrie sowie im Stahl-Wasserbau. Einen Großauftrag für die Montage eines Schiffshebewerks in Brandenburg haben Messer und WSM bereits gemeinsam am 11. Dezember übernommen.

Die Firma Messer, die aktuell 220 Arbeitnehmer beschäftigt, widmet sich neben der Industriemontage auch dem Bau von Spezialbehältern, während WSM über keinerlei Fertigung verfügt. Zu den wichtigen Kunden von Messer zählt die chemische Industrie, hier im Besonderen die K+S Kali GmbH.

Der Kauf von WSM sei eine existenzsichernde Maßnahme und mache das Unternehmen unabhängiger von Auftragsschwankungen, sagte Messer-Geschäftsführer Michael Klebsch gestern. Bei WSM handele es sich um eine gesunde Firma, die aus Altersgründen verkauft worden sei. Die Mitarbeiter seien hochqualifizierte Schlosser, Schweißer und Bauleiter. (z)

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Kommentare

Hinweise zum Kommentieren:
In der Zeit zwischen 17 und 9 Uhr werden keine neuen Beiträge freigeschaltet.

Auf HNA.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.

Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.