Bürgermeister und Magistrat freuen sich über Bau-Investitionen in der Alheimerkaserne

Millionen sehr gut angelegt

Überall Gerüste, Gräben, Rohre. Die Alheimerkaserne ist und bleibt Großbaustelle. Unser Bild entstand im Herbst. Inzwischen wurden weitere Großaufträge vergeben, unter anderem für das neue Wirtschaftsgebäude. Foto: Schaake

Rotenburg. „Die Soldaten des Führungsunterstützungsbataillons 286 und die beiden Feldjägerkompanien fühlen sich wohl in Rotenburg. Wir haben ein gutes, sehr gutes Miteinander.“ Das hat Bürgermeistrer Manfred Fehr in der jüngsten Magistratssitzung im Kasino am Silberberg erklärt.

Seit Jahrzehnten ist es Tradition, dass die jeweils letzte oder vorletzte Magistratssitzung im Jahr in der Alheimerkaserne stattfindet. Bei der jüngsten Zusammenkunft war beim Bürgermeister und den Magistratsmitgliedern, aber auch bei den anwesenden Soldaten einmal mehr die Freude über den Erhalt der Bundeswehr in Rotenburg und die Bauinvestitionen spürbar.

„Das Geld ist in Rotenburg sehr gut angelegt“, kommentierte Fehr die Investitionen. Sei vor einem Jahr noch eine Summe von 40 Millionen genannt worden, so seien inzwischen 68 Millionen angekündigt - wir berichteten.

Geld, das nach Auffassung Fehrs auch in jedem anderen Standort diesseits der ehemaligen Grenze hätte investiert werden müssen: „Alle Kasernen haben den gleichen Investitionsbedarf.“ Hintergrund: Kommunalpolitiker ehemaliger Garnisonstädte, die sich über die Schließung ihrer Kaserne ärgern, hatten argumentiert, in Rotenburg sei alles marode, in ihrer Stadt aber nicht.

„Es ist erfreulich, dass sich hier so viel tut.“

Manfred Fehr

„Es ist erfreulich, dass sich hier so viel tut“, kommentierte der Bürgermeister die Bautätigkeit: „Ein gutes Zeichen für die Zukunft des Standorts. Die heimische Wirtschaft profitiert von den Investitionen in den Standort.“ Erfreulich sei auch, dass der neue Verteidigungsminister Theodor zu Guttenberg erklärt habe, „dass alles so bleibt“. Zuvor hatten die Verteidigungsminister Dr. Jung, Dr. Struck und Scharping den Fortbestand der Bundeswehr in Rotenburg versprochen. Fehr: „Viele hatten Rotenburg zu früh abgehakt. Totgesagte leben länger.“ Viele hätten beigetragen zum Erhalt, unter anderem der Bundestagsabgeordnete Michael Roth, der frühere Landrat Roland Hühn und die HNA: „Es hat gefruchtet, und es wird weiter fruchten.“

Dank für die Hilfe

Fehr lobte das gute Verhältnis zwischen Soldaten und Einwohnern. Herzlichen Dank sagte er für das ehrenamtliche Engagement der Soldaten beim Strandfest, Kartoffelfest, bei der langen Einkaufsnacht und beim Tag der Heimatpflege. Auch die Unterstützung behinderter Menschen sei vorbildlich.

Fehr sprach auch den Wunsch an, dass Vereine gern die neue Sporthalle nutzen möchten: „Es wäre ganz gut, wenn auch Vereine in der neuen Halle trainieren können.“

„Es ist beeindruckend, wie die Soldaten hier aufgenommen sind.“

Gerald Schreiber

Es sei eine Ehre für die Bundeswehr, dass die Magistratssitzung in der Kaserne stattfinde, sagte der Kommandeur des Führungsunterstützungsbatailoons 286, Oberstleutnant Gerald Schreiber. Und: „Es ist beeindruckend, wie die Soldaten hier aufgenommen sind und was alles gemacht wird, uns den Aufenthalt so angenehm zu machen.“ HINTERGRUND

EHRUNGEN

AUS MEINER SICHT

Von Manfred Schaake

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