Feuerwehrsenioren trafen sich am Samstag im Haus des Gastes bei buntem Programm

Mobil sein und bleiben

Ehrung der ältesten Besucher beim Feuerwehr-Seniorentag in Ronshausen: Unser Bild zeigt – vorn von links – Paul Sangmeister, Andreas Zieße, Heinrich Wehnes und dahinter den Seniorenbeauftragten Hermann Funk, Kreisbeigeordneten Helmut Miska, Kreisbrandinspektorin Tanja Dittmar, den Kreisverbandsvorsitzenden Thomas Specht und Ronshausens Bürgermeister Markus Becker. Fotos: Vöckel

Ronshausen. „Das ist euer Tag.“ - Mit diesen Worten begrüßte der Vorsitzende des Kreisfeuerwehrverbandes Hersfeld-Rotenburg, Thomas Specht, die Besucher beim Seniorentag am Samstag im Haus des Gastes in Ronshausen. Das waren immerhin 160 Feuerwehrkameraden der Alters- und Ehrenabteilungen aus den Wehren im Kreisteil Rotenburg und der Gemeinde Ludwigsau.

Diesen Tag hätten sich die Senioren verdient. Schließlich seien sie es gewesen, die jahrzehntelang das Feuerwehrwesen und den Brandschutz im ehrenamtlichen Einsatz aufrechterhalten hätten. „Das verdient Anerkennung“, sagte auch Ronshausens Bürgermeister Markus Becker, der ebenso wie der Kreisbeigeordnete Helmut Miska das Engagement der Feuerwehrveteranen im Dienst für den Nächsten würdigte.

Den Senioren stellte sich zudem die neue Kreisbrandinspektorin Tanja Dittmar vor. Eine Auszeichnung erhielten die ältesten Besucher des Seniorentages: der 91 Jahre alte Andreas Zieße aus Heinebach, der 90 Jahre alte Heinrich Wehnes aus Niederthalhausen und der 88 Jahre alte Paul Sangmeister aus Rotenburg.

Das Unterhaltungsprogramm des Nachmittags gestalteten Tanzgruppen aus Hönebach. Mobil sein und bleiben - das war ein weiteres Thema des Seniorentreffs. Schließlich wünschen sich das viele Menschen ein Leben lang. Gerade im Alter gebe es aber Hindernisse und Fallstricke, die das erschweren. „Wir geben Hilfestellungen und Tipps zur aktiven Teilnahme von älteren Menschen im Straßenverkehr“, stellte der Vorsitzende der Kreisverkehrswacht, Reinhold Bleß, die Aktivitäten seiner Organisation vor. Die würden sich zielgerichtet mit den Problemen der älteren Mitbürger im Straßenverkehr befassen.

Dazu gehört auch ein neues Projekt: Der richtige Umgang mit der Gehhilfe Rollator. Der ehrenamtliche Fachreferent für diese Unterweisung war den Feuerwehrsenioren ein alter Bekannter: der ehemalige Kreisbrandmeister und stellvertretende Kreisbrandinspektor Hermann Funk aus Ronshausen.

Fach- und sachkundig

Fach- und sachkundig klärte er die Besucher über Bremsen und Höheneinstellungen der Gehhilfen auf. Wichtig sei die richtige Haltung am Rollator. Das Körpergewicht sollte gestützt werden. Deshalb sei es erforderlich, den Rollator möglichst nah am Körper zu führen. Die Füße sollten sich zwischen den Hinterrädern befinden. Bei einem zu großen Abstand nach hinten mit Schiebeeffekt bestehe Sturzgefahr.

Nach der gemeinsamen Kaffeetafel bestand noch ausreichend Zeit für die Teilnehmer des Seniorentreffs zu Gesprächen und zum Auffrischen alter Bekanntschaften.

Von Herbert Vöckel

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