Wind facht Glutnester an

Nach Brandstiftung am Wochenende: Wiese in Obergude brennt erneut

Einsatzkräfte der Alheimer Feuerwehr löschen mit Schläuchen Glutnester auf einer Wiese nördlich des Ortsteils Obergude.
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Erneut im Einsatz: Nachdem die Alheimer Feuerwehren in der Nacht zu Sonntag einen Brand in Obergude gelöscht hatten, fachte am Dienstagmittag wohl ein starker Wind die tief im Boden liegenden Glutnester erneut an.

Bereits am Wochenende hatte die Alheimer Feuerwehr einen Großeinsatz in Obergude – vermutet wird Brandstiftung. Am Dienstag mussten die Einsatzkräfte erneut zum Brandort ausrücken.

Gegen 12.30 Uhr hatten sich am Boden des Feldes, auf dem in der Nacht zu Sonntag 50 Heu- und 150 Strohballen brannten, bedingt durch starken Wind wohl Glutnester entzündet und einen weiteren Brand ausgelöst. Etwa 60 Feuerwehrleute waren im Einsatz und hatten die Flammen schnell wieder unter Kontrolle. Vor Ankunft der Einsatzkräfte hatten einige Oberguder bereits mit Wassereimern versucht, die Glutnester unter Kontrolle zu bringen. Die Feuerwehr der Gemeinde hatte ihren Dienst erst am Montagmorgen nach einem kräftezehrenden Großeinsatz und einer Brandwache beendet.

Die Wasserversorgung stellte zumindest kein Problem dar, da neben einer Leitung vom Hydranten über mehrere hundert Meter auch noch wasserführende Fahrzeuge im Pendelverkehr Löschwasser zur Einsatzstelle brachten. Um einen erneuten Flächenbrand durch Funkenflug zu verhindern, bewässerten Landwirte aus dem Ort mit ihren Güllewagen auch noch umliegende Wiesen. Um bei möglichen weiteren Einsätzen an der offen gelegenen und damit dem Wind ausgesetzten Brandstelle schnell reagieren zu können, habe die Feuerwehr eine Leitung liegen lassen, so Gemeindebrandinspektor Bernd Hildebrand. (Von Yuliya Krannich und Clemens Herwig)

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