Für mehr Sicherheit in Alheim

Nach tödlichem Unfall: Heinebacher Ortsschild wurde versetzt

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Die Einfahrt zum Edeka-Markt in Heinebach liegt nun offiziell innerorts – dort darf man also nur noch 50 Stundenkilometer schnell fahren. 

Die Einfahrt zum Edeka-Markt am Ortsausgang liegt nun offiziell innerorts. Vor dem Edeka war es im Dezember zu einem Unfall gekommen, bei dem eine Fußgängerin starb.

Das Heinebacher Ortsschild hat einen neuen Standort: Die Einfahrt zum Edeka-Markt am Ortsausgang Richtung Morschen liegt nun ganz offiziell innerorts. Das ist eines der kurzfristigen Ergebnisse eines Ortstermins der Gemeinde mit Hessen Mobil und der Unteren Verkehrsbehörde.

Vor dem Edeka war es im Dezember zu einem Unfall gekommen, bei dem eine Fußgängerin gestorben war. Eine Ampel oder einen Zebrastreifen gibt es dort nicht, lediglich eine Verkehrsinsel, an der Fahrzeuge Vorfahrt haben – diese hatte die Rentnerin allerdings auch nicht genutzt. In Zukunft ist dort mit mehr Fußgängern zu rechnen, weil oberhalb des Schützenhauses ein Seniorenheim und das Neubaugebiet Kuttendelle entstehen.

Nach dem Termin am Donnerstag hat die Straßenmeisterei das Ortsschild bereits am Freitag an seinen neuen Standort versetzt, teilt Bürgermeister Georg Lüdtke mit. Außerdem wurde in Richtung Schützenhaus eine Geschwindigkeitsbegrenzung von 80 Stundenkilometern eingerichtet. „Das macht die Situation für Fußgänger schon jetzt etwas sicherer“, sagt Lüdtke.

Auch eine Verkehrsampel ist geplant: Sie soll etwa zehn Meter hinter der Kreuzung Nürnberger Straße/Am Minnstück entstehen. Ein Problem beim tödlichen Verkehrsunfall im Dezember war auch, dass es in der Straße Am Minnstück auf der Seite, auf der die Verkehrsinsel liegt, keinen Bürgersteig gibt. Deswegen laufen viele Fußgänger auf der anderen Straßenseite und gehen dann den direkten Weg über die Nürnberger Straße, anstatt den Umweg über die Verkehrsinsel zu nehmen. Auch dort soll Abhilfe geschaffen werden, und zwar mit einem neuen behindertengerechten Bürgersteig.

Radweg zum Neubaugebiet

Das Neubaugebiet Kuttendelle soll außerdem mit einem Rad- und Fußweg entlang der B 83 an den Ortskern angeschlossen werden. All diese Schritte sollen laut Lüdtke so bald wie möglich eingeleitet werden.

Bei der Gelegenheit machten sich Hessen Mobil und die Untere Verkehrsbehörde auch ein Bild von der Straße von Heinebach nach Niederellenbach, wo auf halber Strecke der Schlachtschiff-Biergarten liegt, direkt am Radweg. In den Ortskern von Heinebach kommen Radfahrer nur über die viel befahrene Kreisstraße, wo Autofahrer oft mit hohen Geschwindigkeiten unterwegs sind. Auch hier soll neben einer Geschwindigkeitsbegrenzung eine Versetzung des Ortsschildes geprüft werden – auf Höhe des Schlachtschiffs. Mittelfristig ist laut Lüdtke ein neuer Rad- und Gehweg auf dem rund 300 Meter langen Abschnitt das Ziel.

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