In der Natur auf weißer Spur: Tiere im Winter in Hersfeld-Rotenburg

1 von 9
Die weiten Wege, die der Fuchs in der Flur auf der Suche nach Nahrung zurücklegt, kann man im Schnee gut an seinen wie an einer Schnur gezogenen Abtritten erkennen („Schnüren“). Er sucht vor allem nach Mäusen, die er mit seinem feinen Gehör durch die Schneedecke ortet und mit einem gezielten Sprung fängt. Als anspruchsloser Allesfresser ist er nicht so wählerisch und hinterlässt seine Spuren auch in der Ortslage.
2 von 9
Der Biber frisst nicht etwa das Holz, sondern fällt den Baum, um an die zarten Zweigspitzen und Triebe zu kommen.
3 von 9
Auf dem schneebedeckten Dach hat der Marder auf Nahrungssuche seine Spuren hinterlassen.
4 von 9
Den Maulwurf scheint der Winter nicht zu beeindrucken. Die oberirdischen Erdhaufen können gar nicht groß genug sein, die das etwa 15 Zentimeter lange Tier aufwirft. Ständig auf der Suche nach ausschließlich tierischer Nahrung verzehrt ein etwa 100 Gramm schwerer Maulwurf 20 bis 30 Kilogramm Würmer und Insekten pro Jahr. Der nahezu ausschließlich in der Erde lebende Wicht steht zu recht unter besonderem Schutz.
5 von 9
Wo sind eigentlich die nicht geernteten Äpfel hin, die noch vor Wochen in Massen an den Bäumen hingen? Amseln und Drosseln haben sich schon längst über sie her gemacht. Ein Grund, wieder mal nach dem gelagerten Obst im Keller zu schauen. Schadhaftes Obst ist jetzt zu schade für die Biotonne. Geviertelt neben dem Vogelhäuschen hilft es den gefiederten Freunden über den Winter.
6 von 9
Ein bestens integrierter Einwanderer hat hier seine Spuren hinterlassen: Der Waschbär ist allerdings für viele heimische Amphibienarten eine Bedrohung, daher gibt es unter Naturschützern unterschiedliche Meinungen über sein starkes Vorkommen in Waldhessen.
7 von 9
Jedes Kind kennt die charakteristische Hoppelspur des Hasen.
8 von 9
Wer am Ortsrand oder im Außenbereich seine Obstbäume schneidet, sollte die Äste über den Winter liegen lassen. Rehe schätzen besonders die Knospen. Feldhasen freuen sich über die Rinde junger Triebe. Noch weiter draußen, in Waldnähe, nagt das Rotwild oft die komplette Rinde des Schnittgutes ab.
9 von 9
Auf dem schneebedeckten Dach hat der Marder auf Nahrungssuche seine Spuren hinterlassen.

Hersfeld-Rotenburg. Welches Tier hinterlässt im Winter welche Spur? Im Foto findet ihr die Auflösung. Foto: Klaus Gärtner

Das könnte Sie auch interessieren

Weitere Fotostrecken des Ressorts

Reformationsfest in Rotenburg
„Ich träume (m)eine Kirche!" - das Wie war gefragt beim Reformationsfest des evangelischen Kirchenkreises. 500 Jahre …
Reformationsfest in Rotenburg
Rotenburger Kneipen-Tour zog mehr als 1000 Besucher in die Gaststätten
Rotenburg. Mehr als 1000 Besucher zogen am Samstag bei der achten Kneipen-Tour durch die proppevollen Lokale der …
Rotenburger Kneipen-Tour zog mehr als 1000 Besucher in die Gaststätten