Entwicklungsfirma verlegt ihren Sitz nach Süß

Freut sich auf den Umzug in die alte Heimat: Der gebürtige Süßer Peter Kellner plant, den Sitz seiner Entwicklungsfirma BFtec zum Frühjahr des kommenden Jahres von Philippsthal nach Süß zu verlegen. Das Nentershäuser Parlament hat dafür einstimmig die Weichen gestellt. Unser Bild zeigt ihn mit einem betonlosen Fundament aus Stahl, auf das sein Unternehmen spezialisiert ist. Foto: nh

Nentershausen. Der gebürtige Süßer Peter Kellner plant, den Sitz seiner Entwicklungsfirma BFtec zum Frühjahr des kommenden Jahres von Philippsthal nach Süß zu verlegen.

Die Gemeinde Nentershausen hat die Weichen für die Ansiedlung der Firma BFtec im Bereich „An der Störtz“ nahe dem Nentershäuser Ortsteil Süß gestellt. Das Unternehmen, das auf die Entwicklung von betonlosen Fundamenten aus Stahl spezialisiert ist, hat zurzeit noch seinen Sitz an der Parkstraße in Philippsthal. Firmenchef Peter Kellner plant allerdings zum Frühjahr 2016 die Verlegung des Firmensitzes auf einen ehemaligen Aussiedlerhof an der Landesstraße bei Süß.

Um das seitens der Gemeinde möglich zu machen, haben die Nentershäuser Gemeindevertreter in ihrer Sitzung am Mittwochabend im Dorfgemeinschaftshaus Weißenhasel einstimmig eine Änderung des Bebauungsplanes für diesen Bereich beschlossen. Dieser wird dem Regierungspräsidium Kassel als zuständige Aufsichtsbehörde nun noch zur Genehmigung vorgelegt.

Glücksfall für die Gemeinde 

„Die Gewerbeansiedlung ist für die Gemeinde Nentershausen eine echte Bereicherung - ein interessantes und innovatives Unternehmen wird sich bei uns ansiedeln“, freut sich Bürgermeister Ralf Hilmes. Das sei ein Glücksfall, zudem Peter Kellner ursprünglich ja ein Süßer ist.

Errichtet werden sollen auf 5000 Quadratmetern des rund 30 000 Quadratmeter großen Areals neben dem Betriebsgebäude sowie einem Bereich, auf dem Prototypen getestet werden, auch zwei Wohnhäuser. Eines für Firmengründer Peter Kellner und eines für seine 24-jährige Tochter Johanna Kellner, die ebenfalls für die Geschäftsführung der Firma tätig ist.

Das Grundstück hat Peter Kellner bereits zu Beginn des Jahres erworben. „An diesem Standort - mitten in der Natur - können wir unsere kreative Arbeit noch besser angehen“, sagt der 55-Jährige, der sich auf die Rückkehr in seinen Heimatort freut. Hintergrund für den Wechsel sei auch gewesen, dass der Betrieb dort bessere Möglichkeiten habe, seine Produkte auf dem eigenen Gelände zu testen.

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