Neuer Abzweig zum Silbersee

Bauleitplanung für Naherholungszentrum Breitenbach einen Schritt weiter

Ein Mann hält eine Urkunde in den Händen.
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Der Bauplan nimmt immer weiter Formen an.

Die Bauleitplanung für das Naherholungszentrum Silbersee in Breitenbach/H. wird weiter vorangetrieben.

Breitenbach/H. –Die Bauleitplanung für das Naherholungszentrum Silbersee in Breitenbach/H. geht laut einstimmigem Beschluss der Gemeindevertretung – bei einer Enthaltung durch Uwe Schaake (SPD) – in die nächste Runde. Nach der Entscheidung über die Ergänzung des Aufstellungsbeschlusses wird nun die Öffentlichkeit informiert und die Träger öffentlicher Belange erhalten Gelegenheit zur Stellungnahme.

Uwe Schaake, der das Projekt skeptisch sieht, hatte noch einmal das Problem der Zufahrt angesprochen. Bürgermeister Volker Jaritz informierte jedoch, dass nach Rücksprache mit Hessen Mobil ein Abzweig von der benachbarten Landesstraße problemlos und ohne großen Aufwand zu erstellen sei. Zu einem Vor-Ort-Termin im Januar werde Schaake eingeladen.

Ebenfalls einstimmig bei einer Enthaltung stimmten die Gemeindevertreterinnen und -vertreter dem Haushaltsplan für 2021 und dem Investitionsprogramm für die kommenden Jahre zu. Die Gemeinde Breitenbach will 2,4 Millionen Euro investieren, zentrales Projekt ist das Naherholungszentrum Silbersee. Ergänzt wurde der Haushalt noch um die vorher nicht geplante Anschaffung eines Baggerladers, weil der alte mit Motorschaden ausgefallen ist. Diskussionsbedarf hatten die Parlamentarier nicht.

Bürgermeister Volker Jaritz informierte das Parlament noch über den aktuellen Stand mehrerer Bauprojekte: In der Kupferstraße seien die Hausanschlüsse für die Wasserversorgung hergestellt und die Häuser an die Wasserleitung angebunden worden. Im nächsten Jahr könne dann der Endausbau mit Beteiligung der Anwohner laufen. Der Bau an Feuerwehrhaus und Gemeinschaftsraum in Oberjossa gehe planmäßig voran, das Material für den Innenausbau sei geliefert worden. Jaritz informierte zudem darüber, dass Gemeindebrandinspektor Gerold Stein sein Amt aus persönlichen Gründen niedergelegt habe und dankte ihm für sein Engagement.

Als kommissarischen Nachfolger ernannte Jaritz den bisherigen Stellvertreter Lars Stein, der das Amt befristet ausüben wird, bis eine Wahl durch die Feuerwehrleute möglich ist. Stein hatte schon bisher den GBI entlastet, weil er als Gemeindebediensteter für zehn Stunden in der Woche für die Feuerwehrarbeit freigestellt worden war. Foto: Christine Zacharias

Von Christine Zacharias

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