Summe wird am Mittwoch bekanntgegeben

Neuer Anstrich für Kirche: Geldsegen für Gotteshaus in Oberellenbach

Glücklich und zufrieden: Durch ihren Einsatz und mit Hilfe vieler Menschen haben (von links) Reinhard Kerst (Kirchenvorstand Johanneskirchengemeinde Oberellenbach), Volker Nöding und Siegfried Hofmeister (beide Förderkreis) einiges erreicht. 82 000 Euro sind für die Sanierung der Kirche in Oberellenbach zusammengekommen. Jetzt belohnt der Kirchenerhaltungsfonds diesen Einsatz mit einer stattlichen Förderung. Foto:  V. Fischer

Oberellenbach. Es ist geschafft. Sie haben alles gegeben und sich über viele Jahre engagiert. Jetzt wird die Mühe des Oberellenbacher Förderkreises zur Sanierung der Kirche belohnt.

Die bald 500 Jahre alte Dorfkirche wird von der Stiftung Kirchenerhaltungsfonds finanziell bedacht. Bereits 2012 hatte man einen Antrag gestellt, jedoch ohne Erfolg. Jetzt hat es endlich geklappt.

Die Bewilligung

Das Geld wird für die anstehende Innensanierung genutzt. Und auch die Orgel soll mit der Förderung im neuen Glanz erstrahlen. Wie hoch die Förderung ausfallen wird, wird jedoch erst am Mittwoch, 25. Januar verraten. Denn dann werden die Bewilligungsbescheide in Kassel offiziell verteilt. Nur so viel: Es wird eine stattliche Summe.

Die Spendensumme

Pfarrer Dirk Kroker, der Kirchenvorstand sowie der Förderkreis freuen sich schon auf die Veranstaltung. Vor allem, weil ihr Engagement von der Stiftung als besonders förderungswürdig gewertet wird.

Nach Abschluss der Dachsanierung kam wieder die Turmzier auf die Spitze der Kirche.

Der Bewilligungsbescheid ist der Lohn für ihren Einsatz, der mittlerweile schon seit 2008 währt (wir berichteten). Eigens für die Renovierung der Kirche ins Leben gerufen, hat der Förderkreis jetzt nach neun Jahren sein Ziel erreicht: 82.327 Euro sind gesammelt worden - zusammengekommen bei 26 Veranstaltungen verschiedenster Art.

Der Dank

„Ohne die Unterstützung der Vereine und der Oberellenbacher hätten wir das nie geschafft“, sagt Reinhard Kerst. Er ist der Vorsitzende des Kirchenvorstands der Evangelischen Johanneskirchengemeinde. „Von Herzen danken wir allen, die mitgemacht und gespendet haben“, fügt Volker Nöding, Vorsitzender des Förderkreises, hinzu.

Die Unterstützung

Nöding berichtet von 200 Würstchen, die von der Feuerwehr gestiftet wurden und von dem Frühlingsbasar, auf dem handwerklich begabte Mitbürger ihre Produkte gegen Spende angeboten haben. Und mit Freude erinnert er sich an die zahlreichen tollen Konzerte, die auch viele Besucher aus den Nachbarorten anzogen.

Die Besucher

„Unsere Veranstaltungen wurden schnell zum beliebten Treffpunkt im Dorf. Neben der guten Tat für die Kirche konnten dort auch soziale Kontakte gepflegt werden“, erzählt Siegfried Hofmeister, Kassierer des Förderkreises.

Mit der großen Resonanz habe aber keiner der Beteiligten gerechnet. Zu Beginn habe man sich 30 000 Euro als Ziel gesetzt. Dass man das nun bei weitem übertroffen habe, mache die Freude umso größer. Jetzt könne die Innensanierung angegangen werden.

Wie das Innere der Kirche in Zukunft aussehen soll und was es mit dem Kirchenerhaltungsfonds auf sich hat, lesen Sie in der gedruckten Dienstagausgabe und im E-Paper.

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