Weitere Schritte zur Planung werden umgesetzt

Ortsumgehung Lispenhausen: Neues Gutachten kommt

Rotenburg/Bebra. Welche Vögel nisten wo in der Fuldaaue zwischen Bebra und Rotenburg, und wie verhalten sie sich? Eine aktuelle Untersuchung zum Vogelschutzgebiet soll demnächst von der Verkehrsbehörde Hessen Mobil in Auftrag gegeben werden. Hintergrund ist die Planung für die Ortsumgehung Lispenhausen.

Ergebnisse dieser Untersuchung werden jedoch erst Ende 2015 erwartet, erklärte Peter Wöbbeking, der regionale Bevollmächtigte von Hessen Mobil in Osthessen. Weitere Voruntersuchungen für die Ortsumgehung wie die zur technischen Machbarkeit und aktuellen Verkehrsentwicklung liefen parallel dazu weiter. Es geht dabei laut Wöbbeking konkret um die Variante eines direkten Anschlusses an die Bundesstraße 27, etwa in Höhe des Klärwerks Bebra.

Die Ergebnisse der Untersuchungen und Vorplanung werden dann mit der aktuell geplanten Variante 1a verglichen. Diese sieht eine enge Umgehung von Lispenhausen vor. Sie würde am Ortseingang aus Richtung Bebra beginnen, mit einer Brücke über die Bahnanlagen führen und unterhalb des Dorfes weiter verlaufen. Zwischen Lispenhausen und Rotenburg würde die Umgehung zurück auf die B 83 geführt.

Dritte Fuldabrücke

Dabei sollte es auch einen Anschluss an eine dritte Fulda-brücke geben. Die war der Stadt von Hessens Ministerpräsident Volker Bouffier versprochen worden, nachdem der Bund die Schließung der Alheimer-Kaserne beschlossen hatte. Mithilfe der dritten Brücke und einer damit verbundenen besseren Verkehrsanbindung soll die Chance für eine zivile Nachnutzung des Bundeswehrgeländes erhöht werden – wir berichteten mehrfach. Allerdings gibt es noch immer kein grünes Licht für den Brückenbau aus Wiesbaden. Die notwendigen Voruntersuchungen, die vom Land als Entscheidungsgrundlage gefordert worden waren, seien von Hessen Mobil geliefert worden, erklärte Peter Wöbbeking.

Von Silke Schäfer-Marg

Rubriklistenbild: © picture alliance / dpa

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