Eine Baustelle bleibt

Neugestaltung des Geländes rund um die Hergershäuser Kirche nimmt Gestalt an

Neues Pflaster und neue Bänke: Die Neugestaltung des Geländes rund um die Hergershäuser Kirche nimmt Gestalt an. Bei der Gemeinde Alheim sind dafür Petra Herzig und Martin Marth zuständig.
+
Neues Pflaster und neue Bänke: Die Neugestaltung des Geländes rund um die Hergershäuser Kirche nimmt Gestalt an. Bei der Gemeinde Alheim sind dafür Petra Herzig und Martin Marth zuständig.

Die Neugestaltung des Geländes rund um die Hergershäuser Kirche ist immer deutlicher zu sehen. Der Platz hinter dem Gotteshaus ist allerdings noch eine Baustelle.

Hergershausen – Schon vor einiger Zeit wurden von dem Bebraer Unternehmen Zilch die Pflasterarbeiten erledigt, Bänke aufgestellt und weitere Sitzmöglichkeiten geschaffen. Außerdem wurde das Geländer neu aufgearbeitet und erweitert, weil der obere Zugang zum Platz, wo früher einmal die Dorflinde stand, geschlossen wurde. Nur die Bepflanzung muss vor der Kirche nun noch wachsen – unter anderem Kirschlorbeersträucher.

Der Platz hinter dem Gotteshaus ist allerdings noch eine Baustelle. Dort wurde im Februar von der Bebraer Firma Beisheim ein Gebäude abgerissen – unterstützt, wie die gesamte Umgestaltung, mit Fördergeld aus dem Dorferneuerungsprogramm. „Das musste noch vor März erledigt sein“, erklärt Martin Marth vom Baumanagement Rotenburg-Alheim. Denn im März beginnt die Brut- und Setzzeit. Und das leer stehende Gebäude war Brutstätte für verschiedene Vogelarten – unter anderem von Haussperlingen, Mauerseglern und Mehlschwalben, berichtet Petra Herzig von der Gemeindeverwaltung, die für Projekte der Dorferneuerung zuständig ist. Außerdem war das Haus Sommerquartier für rund 30 Zwergfledermäuse.

Hier ist noch Baustelle: Hinter der Kirche in Hergershausen wurde ein Gebäude abgerissen. Für die Vögel wurden an der Kirche Nistkästen angebracht – zu sehen oben rechts.

Als Ausgleich für den Abriss mussten neue Brutmöglichkeiten besorgt werden. Mithilfe von Heinrich Wacker wurden Nistkästen angeschafft und an den Kirchenwänden angebracht. Kirche und Gemeinde arbeiten bei der gesamten Umgestaltung des Platzes zusammen, da beiden jeweils Teile des Geländes gehören. Auch die Kosten werden gemeinsam getragen.

Kirche soll „ein toller Dorfmittelpunkt“ werden

Hinter der Kirche soll nun laut Herzig ein „Bauerngarten“ und eine Parkfläche entstehen. „Die Hergershäuser haben schon viele Ideen eingebracht und wir sind uns sicher, dass hier ein toller Dorfmittelpunkt entsteht.“ Damit wolle man bis Herbst fertig sein, sagt Marth. Aktuell werden dafür Anträge gestellt.

Die Arbeiten in Hergershausen fanden noch unter der Regie des ehemaligen Bürgermeisters Georg Lüdtke statt. Gepflastert wurde, wie sollte es anders sein, mit CO2-neutral produzierten Pflastersteinen. Rund 2,5 Tonnen CO2 wurde so nach Angaben der Firma Zilch mit Material des Unternehmens Rinn eingespart. (Christopher Ziermann)

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Kommentare

Hinweise zum Kommentieren:
Auf HNA.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.