Neurologen-Praxis in Rotenburg wird wieder besetzt

Ab 1. Februar Sprechstunde: Dr. Britta Richhardt ist Neurologin im MVZ des Kreiskrankenhauses. Foto:  Schankweiler-Ziermann

Rotenburg. Zur ambulanten neurologischen Versorgung mussten die Patienten aus dem Raum Rotenburg/Bebra seit September des vergangenen Jahres nach Bad Hersfeld oder zu einem Neurologen außerhalb des Kreises fahren.

Ab Februar nun wird auch in Rotenburg wieder eine Neurologin tätig sein. Das bestätigte jetzt der Geschäftsführer des Kreiskrankenhauses (KKH) Rotenburg, Ulrich Hornstein.

Die ambulante neurologische Versorgung im nördlichen Kreisteil soll ab Februar wieder offiziell aufgenommen werden. Dazu kommt Dr. Britta Richhardt aus Homberg in das Medizinische Versorgungszentrum des Kreiskrankenhauses.

Formell müsse noch der Zulassungsausschuss der Kassenärztlichen Vereinigung, der Mitte Februar tagt, der Neubesetzung zustimmen. „Aber wir sind guter Hoffnung, dass das passieren wird“, erklärte Hornstein weiter.

Volle Stundenzahl

Damit werde nach vielen Jahren wieder eine Neurologin mit voller Stundenzahl für die Patienten da sein. Bis Ende August hatte das Kreiskrankenhaus in Zusammenarbeit mit dem Herz- und Kreislaufzentrum am MVZ des KKH die Sprechstunde angeboten. Neurologen des HKZ hatten stundenweise hier praktiziert, so etwa Dr. Andreas Nachtmann, Dr. Zoltan Jakubovich und Dr. Peter Mattausch. Nach dem Weggang von Jakubovich war seit September kein Neurologe mehr für die ambulante Versorgung von Kassenpatienten im Raum Rotenburg/ Bebra vertreten. Inzwischen gehöre das MVZ zu 100 Prozent dem Kreiskrankenhaus, erklärte Hornstein.

Mit der Wiederbesetzung des Kassenarztsitzes in Rotenburg wird sich auch die Situation in Bad Hersfeld etwas entspannen, weil viele Patienten aus dem nördlichen Kreisteil in die Kreisstadt ausgewichen und hier teilweise Wartezeiten von bis zu vier Monaten entstanden sind.

Neurologen behandeln un-ter anderem Patienten mit Volkskrankheiten wie Poly-neuropathie und Migräne, aber auch mit Parkinson oder Multipler Sklerose (MS).

Von Gudrun Schankweiler-Ziermann

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