Fortsetzung mit Leichenspürhunden

Jugendliche sollen Toten in die Fulda geworfen haben: Suche nach Leiche unterbrochen

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Mit Booten wird auf der Fulda nach dem Ermordeten aus Gera gesucht.

Niederaula. Die Suche nach der in der Fulda bei Niederaula (Kreis Hersfeld-Rotenburg) vermuteten Leiche eines Mordopfers aus Gera wird offenbar erst nächste Woche fortgesetzt.

Nachdem am Mittwoch zuletzt im Bereich des Eichhofs gesucht wurde, sollten am Donnerstag und Freitag eigentlich Leichenspürhunde aus Niedersachsen zum Einsatz kommen, wie der Pressesprecher des Polizeipräsidiums Osthessen, Christian Stahl, berichtete. Die Tiere seien dann allerdings anderswo benötigt worden. 

Eventuell wird am Dienstag auch das THW zum Einsatz kommen, um Treibgut zu entfernen, dass Tauchern gefährlich werden könnte. Ein 20-Jähriger soll in Gera einen Mann erstochen haben, dessen Leiche nun in der Fulda zwischen Niederaula und Bad Hersfeld vermutet wird. 

Eine 17-jährige Frau und ein 20 Jahre alter Mann hatten in dieser Woche gestanden, einen 45-Jährigen am 11. November auf einem Parkplatz in Gera überfallen zu haben. Der 20-Jährige soll mit einem Messer auf das Opfer eingestochen haben, um an dessen Auto zu kommen. Laut Staatsanwaltschaft legten die Verdächtigen das Opfer anschließend in den Kofferraum des Wagens und warfen die Leiche bei Niederaula in die Fulda. 

Die Ermittler suchen weiter nach Zeugen, die Angaben zu der seit 2. November andauernden Tour der Jugendlichen machen können.(nm/mak) 

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