Millionen für Bundespolizei in Eschwege

SPD nominiert Michael Roth als Bundestag-Kandidat

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Nominiert: Michael Roth (Mitte) ist der Kandidat der SPD im Wahlkreis Werra-Meißner und Hersfeld-Rotenburg bei der Bundestagswahl im kommenden Jahr. Die Unterbezirksvorsitzenden Torsten Warnecke (Hersfeld-Rotenburg) und Karina Fissmann (Werra-Meißner gratulieren zum klaren Wahlergebnis.

Sontra/Rotenburg. Michael Roth ist bei der Bundestagswahl im kommenden Jahr erneut Kandidat der SPD im gemeinsamen Wahlkreis Werra-Meißner und Hersfeld-Rotenburg. Der Staatsminister im Auswärtigen Amt wurde am Samstagmittag in Sontra von den Delegierten der beiden SPD-Unterbezirke mit deutlicher Mehrheit nominiert.

Von den 133 Delegierten stimmten 131 für Roth, zwei votierten gegen die Nominierung des Abgeordneten. Zuvor hatte Roth die Genossen auf die gemeinsamen Ziele eingeschworen und angekündigt, dass der Bundespolizei-Standort in der Kreisstadt Eschwege mit weiteren neun Millionen Euro aus Bundesmitteln ausgebaut wird. „Wir wollen Eschwege als Kompetenzzentrum für Ausbildung in der Bundespolizei weiter stärken“, sagte Roth im Bürgerhaus in Sontra. Die Bundespolizei werde 3000 neue Beamte ausbilden. Dafür würden die heutigen Kapazitäten in Eschwege nicht ausreichen. Roth vertritt die Region bereits seit achtzehn Jahr als direkt gewählter Abgeordneter im Bundestag.

Hauptperson beim Nominierungs-Parteitag neben Roth war Thomas Oppermann, Vorsitzender der SPD-Fraktion im Bundestag. Der Bundespolitiker widmete sich in seiner Rede den unterschiedlichsten innen- und außenpolitischen Themen bis hin zur amerikanischen Präsidentschaftswahl. Für Roths Arbeit im Auswärtigen Amt hatte der Fraktionsvorsitzende größtes Lob übrig. Er sieht für die SPD im Bund ein Potenzial von bis zu 36 Prozent und gab als Ziel für die Bundestagswahl im Herbst 2017 ein Ergebnis von mindestens 30 Prozent aus.

Die Unterbezirksvorsitzenden Karina Fissmann (Werra-Meißner) und Torsten Warnecke (Hersfeld-Rotenburg) hatten Roths Kandidatur zuvor unterstützt und dem Parteitag die erneute Nominierung des Staatsministers empfohlen.

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