Nutzungsverträge der Bebraer Sportplätze sollen verlängert werden

Städtische Sportplätze: Die drei Fraktionen schlagen vor, die Nutzungsverträge erst zu Ende 2016 zu kündigen. Foto: Schankweiler-Ziermann

Bebra. Um die Nutzung der Sportplätze durch die Vereine soll es nochmals während der Parlamentssitzung am Mittwoch ab 19 Uhr im Bebraer Rathaus gehen.

Die drei großen Fraktionen CDU, SPD und Gemeinsam für Bebra (GfB) wollen die Kündigung der Nutzungsverträge zum Jahresende um ein Jahr verschieben, um Zeit zu gewinnen. Darin sind sich alle drei Fraktionen einig.

Gestern lag uns ein Antrag der CDU-Fraktion vor, in dem der Magistrat gebeten werden soll, die gekündigten Nutzungsverträge mit den Vereinen um ein weiteres Jahr zu verlängern. „Die in der Vereinskonferenz verabredete Fortsetzung der Gespräche in kleiner Runde wird nach den diesjährigen Sommerferien zunächst mit den Fußballvereinen begonnen“, heißt es weiter in der Vorlage, über die abgestimmt werden soll.

Von einer hitzigen Debatte in den vergangenen Monaten spricht CDU-Fraktionsvorsitzender Thorsten Strippel. „Anstatt miteinander zu reden, hat man teilweise eher übereinander geredet beziehungsweise gar nicht geredet“, erklärt Strippel und ist sich mit Gerhard Schneider-Rose (SPD) und Volkmar Hanf (GfB) einig, dass dabei ziemlich viel Porzellan zerbrochen worden ist und die Fronten zwischen den Vereinsvertretern und dem Bürgermeister verhärtet sind. Es sei unglücklich gelaufen, dass erst nach den vom Magistrat ausgesprochenen Kündigungen der Verträge mit den betroffenen Vereinen geredet worden sei.

Planungssicherheit für Vereine 

Um für die Fußballvereine Planungssicherheit für das Jahr 2016 zu erreichen und um den Ball wieder ins Rollen zu bringen, habe - so Strippel - der Antrag zum Ziel, die Vereinsvertreter, insbesondere der Fußballvereine, die Mitglieder des Magistrats sowie den Bürgermeister an den Verhandlungstisch zu bewegen.

Gestern Nachmittag sollte noch ein Treffen der Fraktionsvorsitzenden stattfinden. Im Vorfeld dieses Treffens erklärte Gerhard Scheider-Rose, man sei sich weitgehend einig, und es gehe nur noch um Feinheiten. Man habe sich auf ein Jahr Verlängerung geeinigt, in dem die Chance für eine gute Lösung genutzt werden sollte.

Von grundsätzlicher Einigkeit unter den Fraktionen, aber unterschiedlichen Schwerpunkten sprach Volkmar Hanf. Man ringe um die beste Lösung für die Stadt und strebe eine gedeihliche Zusammenarbeit an. Hanf kritisierte eine schlechte Kommunikatiosstrategie des Bürgermeisters. Falls notwendig, möchte die GfB auch Geld für eine professionelle Moderation der Gespräche bereitstellen. (ank)

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